Kunst unter Wind : Voting beim Windparkfest

Künstlerin Carola Swienty ist stolz auf die Arbeiten ihrer Malschüler. Egal ob sieben oder 15 Jahre - alle haben zwei begesteuert, die nun am kommenden Sonnabend im Fest zum Voting stehen.  Fotos: Herbst
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Künstlerin Carola Swienty ist stolz auf die Arbeiten ihrer Malschüler. Egal ob sieben oder 15 Jahre - alle haben zwei begesteuert, die nun am kommenden Sonnabend im Fest zum Voting stehen. Fotos: Herbst

Am Samstag in Plauerhagen wetteifern die Arbeiten von zehn Plauer Malschülern um die Gunst der Besucher

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27. April 2017, 12:00 Uhr

Zwei Tage noch, dann steigt im Windpark Plauerhagen das angekündigte Windparkfest. Die eno energy GmbH - der Rostocker Windanlagenbauer und am Samstag 10 bis 16  Uhr auch aufmerksamer Gastgeber - hat sich eine Menge einfallen lassen. Außer Speis und Trank, wofür vor Ort gesorgt sein wird, hat alles mit Wind zu tun. Jede Menge Angebote für Groß und Klein, zum Schauen, Staunen oder Selbermachen. Und natürlich bietet das Fest die (vielleicht) einmalige Chance, den Windenergieexperten der „eno“ vor Ort all jene Fragen zu stellen, die schon lang unter den Nägeln brennen.

Andreas Jessel, Leiter Marketing und Kommunikation des Rostocker Unternehmens, der bei der Festvorbereitung die Fäden in der Hand hat, hatte sich schon Anfang des Jahres bemüht, mit Carola Swienty eine Plauer Künstlerin mit ins Boot zu holen. „Er fragte an, ob ich mir vorstellen könnte, mit meinen Malschülern Arbeiten zum Thema Wind zu machen, die dann beim Windparkfest gezeigt werden könnten.“ Carola Swienty konnte sich das vorstellen. Trotzdem wollte sie erst ihre Schüler fragen. Und die waren begeistert. „Also haben wir uns dran gemacht“, so Carola Swienty. Bevor die Pinsel geschwungen wurden, musste geklärt werden, was Wind ist, woher er kommt und wie aus Wind Energie entsteht. „Immerhin kann man Wind nicht sehen. Wie ihn also malen?“, erklärt die Künstlerin. Und weil im Windpark gefeiert wird, stellte sich auch noch die Frage, wie das eigentlich mit der Windenergie funktioniert. „Das können die Experten von der eno natürlich besser erklären. Für meine Schüler, die wie selbstverständlich jeden Tag Strom nutzen - was natürlich auch gut so ist - war es aber wichtig, auch darüber mehr zu erfahren.“

Entstanden sind abstrakte Bilder, die ausdrücken, wie die Malschüler Wind empfinden. Da gibt es warme Winde und kalte, Frühlingswinde, kalte Nordstürme, das Herz des Windes… Aber vielleicht schauen Sie am besten selbst. Am Samstag werden alle Arbeiten der Plauer Mal-Eleven im Festzelt ausgestellt. Ein abstraktes Bild von jedem und dazu jeweils eines, das sie nach Originalfotos aus dem Windpark gemalt haben. Namen werden keine dabei stehen. Und das hat einen guten Grund: „Die Besucher, die sich am Samstag hoffentlich sehr zahlreich beteiligen, werden die Jury sein. Per Stimmzettel sollen sie nämlich entscheiden, welches der ausgestellten Bilder den ersten, zweiten und dritten Platz bekommen soll“, kündigt Marketingchef Andreas Jessel an. 50, 30 bzw. 20 Euro winken den Eleven. Und um ca. 14.30 Uhr soll feststehen, wer sich freuen darf.

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