Glow-Festival : Von Licht und Tönen gefangen

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Veranstalter freut sich über Erfolg des Glow-Festivals in der Ziegelei Benzin / Ziel: Denkmal zum Zentrum für alle Altersgruppen entwickeln

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03. September 2015, 18:00 Uhr

„Es war super!“ Ernst Englaender, Eigentümer der Ziegelei Benzin und Veranstalter des unlängst dort stattgefundenen „Glow-Festivals“, ist die ohne Umwege zusammengefasste Freude anzumerken. Mit Lek Tek Vision, House Rockerz, George Whyman, Sun@night, Blondee, Hochanstaendig, Mark Tarmonea, Steve Morano, Air Dice und Marv zeigten bei der Veranstaltung auch Stars erster Güte der Szene ihr Können. Sie kommen aus ganz Mecklenburg, Brandenburg, Hamburg, Rostock und Berlin. Über drei Tage hatten insgesamt 50 DJs (darunter die oben genannten, an ihrer Spitze stehenden „Headliner“) mit viel Können – vor allem Taktgefühl – völlig neue Musik aus dem gemischt, was Plattenspieler und CD-Player von sich geben.  „Am Abend war es zwar lauter als am Tag, aber durch die neue Technik, mit der man die Beschallung eines Raums begrenzen kann, sind wir zu jedem Zeitpunkt unter den geforderten Messwerten geblieben“, sagt Mitveranstalter Oliver Höfler und Eng-laender ergänzt: „Was wir vorher nicht wussten, ist, dass durch die Gebäude eine Spitzen-Akustik zustande kommt.“

Es gab zwei Bühnen. Den 30 mal 38 Meter großen Hof vor der Scheune und den kleineren Techno-Floor am Bahnhof der die Tongrobe umrundenden Schmalspurbahn, wo große Namen fast komplett aus Berlin zu finden waren. Wofür die Hilfe von Firmen beim Aufbau nötig war, habe man dies  hingegen fast durchweg aus der Region bewerkstelligt.

Jetzt gehe es darum, sich über die Zukunft Gedanken zu machen. Auch 2016 soll es ein Glow-Festival in Benzin geben, dann mit mindestens einem Top-Headliner – einem absoluten Spitzen-DJ also. „Und der Mecklenburger Nachwuchs soll dann eine Chance bekommen, sein Können zu präsentieren“, sagt Englaender. Hintergrund sei, dass er die Ziegelei Benzin als Veranstaltungsort für alle Altersklassen etablieren wolle, ohne dies „auf die lange Bank zu schieben“. Im konkreten Gespräch ist er schon für ein internationales Jazz-Festival im übernächsten Jahr und denkt außerdem über ein „Schlagerkarussell“ für Ältere, das Klassikprogramm sowie das „Crazy Carmen Comedy Musical“ – Carmen in die Neuzeit versetzt – mit Akrobaten nach. Die Premiere solle im kommenden September stattfinden. Auftritte sind in Wismar, Rostock und Berlin vorgesehen.

Da es zusehends schwerer werde, das Wetter über längere Zeit vorherzusagen, wie jahrelange Aufzeichnungen belegten, plant Englaender den Kauf eines ehemaligen Zirkuszeltes. Eine Fläche von 40 mal 33 Meter überspannend, würde man den gesamten, schon genannten großen Hof abdecken, die rundherum stehenden Gebäude mit einschließen und sich unabhängig von Niederschlägen machen. Der Viermaster ist in der Mitte über zehn Meter hoch.

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