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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

18. November 2017 | 09:45 Uhr

Lübz : Von der Nordsee zurück an die Elde

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Physiotherapeutin Dana Medwed erfüllt sich mit einer eigenen Praxis einen Traum, doch sie hat ihn noch nicht ausgeträumt.

svz.de von
erstellt am 16.Apr.2016 | 12:00 Uhr

Lübz | Dana Medwed hat sich mit der Eröffnung einer eigenen Physiotherapie-Praxis einen Traum erfüllt. Vor ihrer Rückkehr in die Heimatstadt – 1988 wurde sie in Lübz geboren – hat sie sieben Jahre lang in einer Reha-Klinik im schleswig-holsteinischen St. Peter-Ording gearbeitet. Eigentlich wollte sie als Kind Lehrerin werden, doch ein Praktikum in einer Physiotherapie-Praxis machte ihr so viel Spaß, dass sie den Beruf erlernen wollte. Sie mag den Kontakt zu Menschen und dass sie ihren Patienten ein Stück weit helfen kann, im Alltag zurecht zu kommen. Jetzt nahm sie sich die Zeit, um SVZ-Volontärin Wibke Niemeyer die 20 Fragen zum Wochenende zu beantworten.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in der Region?

Dana Medwed: Mein Lieblingsplatz in der Region ist in Warnemünde an der Ostsee. Das ist wie meine zweite Heimat. Ich habe dort drei Jahre lang gelebt und meine Ausbildung absolviert. Aber auch in Broock im Strandbad fühle ich mich wohl.

Wären Sie Bürgermeister, was würden Sie sofort verändern?

Ich würde die Badeanstalt in Broock am Kritzower See zu einem Naherholungszentrum gestalten und es kinderfreundlicher modernisieren. Weiter würde ich mich für den Bau eines Schwimmbades in Lübz einsetzen.

Wo kann man Sie in der Region am ehesten antreffen?

In der Arbeitszeit kann man mich natürlich am ehesten in meiner Praxis in der Mühlenstraße antreffen. Privat mit meinem Sohn Luc bei einem Spaziergang oder zu Hause.

Was wollten Sie als Kind werden?

Ich wollte Lehrerin werden.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient und wofür haben Sie es ausgegeben?

Mein erstes Geld habe ich mit einem Stand beim Kinderflohmarkt in Lübz verdient. Das war im Grundschulalter. Ich habe Kuscheltiere und kleine Sammelfiguren aus dem Überraschungsei verkauft. Das verdiente Geld habe ich dann für einen großen Eisbecher ausgegeben.

Was würden Sie gerne können?

Ich würde gerne öfter „Nein“ sagen können und wenn ich mein Auto selbst reparieren könnte, wäre das auch klasse.

Was stört Sie an anderen?

An anderen stört mich Unzuverlässigkeit, Unehrlichkeit, Undankbarkeit und ständig schlechte Laune.

Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?

Das war eine lustige spontane Situation mit meinem Sohn. Die habe ich auch fotografisch festgehalten.

Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?

Ich kann Kaubonbons nicht widerstehen und dann esse ich schon mal eine ganze Tüte. Das ist unvernünftig.

Wer ist Ihr persönlicher Held?

Mein persönlicher Held ist Prof. Dr. Erich Donauer vom MediClin Krankenhaus in Plau am See. Meine Mutter musste am Kopf operiert werden und er hat die OP erfolgreich durchgeführt. Dafür bin ich ihm sehr dankbar. Denn meine Familie ist mir sehr wichtig und unterstützt mich sehr.

Welches Buch lesen Sie gerade?

Ich lese gerade den Roman „Zerbrechlich“ von Jodi Picoult. Das Buch habe ich geschenkt bekommen und finde die Geschichte, die dort erzählt wird, sehr interessant.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Gar keine. Die Beschäftigung mit meinem Sohn Luc ist besser als jedes Fernsehprogramm. Eine bestimmte Sendung, die ich nie verpasse, habe ich nicht. Außerdem bleibt mir aufgrund der Arbeit auch wenig Zeit zum Fernsehgucken.

Wo trifft man Sie eher: Auf dem Fußballplatz oder bei einer Sportübertragung vor dem Fernseher?

Wenn dann auf dem Fußballplatz. Als Physiotherapeutin betreue ich die erste Herren-Fußballmannschaft des Lübzer Sportvereins. Bei den Heimspielen fiebere ich dann vom Spielfeldrand mit der Mannschaft mit.

Wen würden Sie gerne mal treffen?

Ich würde gerne mal den Tennisspieler Rafael Nadal treffen und dann gegen ihn Tennis spielen.

Was kommt bei Ihnen auf den Tisch?

Das ist ganz unterschiedlich und abwechslungsreich: Von Lachs mit Spinat über Kassler mit Sauerkraut bis hin zu einer Gemüsepfanne. Ich koche frei Schnute und mit frischen Zutaten.

Was haben Sie immer im Kühlschrank?

Vollmilchschokolade. Die kann ich immer essen.

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?

Mit „Stand by me“ von Ben E. King. Das haben wir immer auf der Fahrt zu Punktspielen vom Tennisverein gehört. Wir haben laut mitgesungen. Das war eine gute Motivation.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne, und von wem haben Sie es bekommen?

Ein guter Bekannter hat mir ein Hufeisen als Kerzenständer umfunktioniert geschenkt. Das steht noch in meinem Wohnzimmer.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Mein Traum ist ein Skiurlaub in Österreich, wo ich dann Skifahren lernen kann.

Was werden Sie als Rentner machen?

Das ist ja noch ein bisschen hin. Aber ich möchte viel Zeit mit meinen Enkeln verbringen können und wenn es die Gesundheit zulässt auch sportlich aktiv sein, zum Beispiel Tennis spielen.

Wem sollten wir ebenfalls diese Fragen stellen?

Thomas Müller, Kapitän der ersten Herren-Mannschaft des Lübzer SV. Er hat bestimmt die passenden Antworten parat.

 

 

 

 

 

 

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