Verschärft kontrolliert

Polizei sagt alkoholisierten Autofahrern den Kampf an

svz.de von
18. Dezember 2013, 17:00 Uhr

Alkohol am Steuer bleibt weiter präsent. Das ist das Ergebnis verschärfter Kontrollen der Polizei. Anlässlich einer europaweiten Aktion in der vergangenen Woche kontrollierten Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Rostock in den Landkreisen Ludwigslust-Parchim, Nordwestmecklenburg und Rostock sowie in den kreisfreien Städten Rostock und Schwerin Fahrzeugführer, um deren Fahrtüchtigkeit festzustellen. Schwerpunkt war Beeinflussung durch Alkohol und Drogen.

Nach wie vor gehören diese Delikte zu den Hauptunfallursachen in MV. Durch Alkohol- und Drogenkonsum am Steuer wurden in diesem Jahr im Polizeipräsidium Rostock schon 391 Verkehrsunfälle verursacht. Dieses Jahr sind bisher fünf Personen aufgrund von Alkoholunfällen getötet worden. Im Bereich des PP Rostock waren 544 Polizeibeamte an 470 Kontrollstellen im Einsatz.

Insgesamt wurden in unserem Land während der letzten Woche 3259 Fahrzeugführer kontrolliert, wobei 1074 von ihnen einem Atemalkoholtest unterzogen wurden und bei 155 Kraftfahrern ein Drogenvortest zur Anwendung kam. Die eingesetzten Beamten mussten insgesamt 41 Straf- und Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Alkohol- bzw. Drogendelikten fertigen. 15 Blutprobenentnahmen wurden angeordnet. Im Bereich der Polizeiinspektion Güstrow wurde der höchste Atemalkoholwert mit 2,35 Promille bei einem Pkw-Fahrer festgestellt. Bei fünf Fahrzeugführern wurden Betäubungsmittel sichergestellt.

Auf alkoholisierte Autofahrer, die erwischt werden, kommt einiges zu: Ab 0,3 Promille und einem bei relativer Fahruntüchtigkeit verursachten Unfall kann schon eine Straftat vorliegen, der Fahrverbot folgt. Ab 1,1 Promille drohen wegen absoluter Fahruntüchtigkeit Freiheits- oder Geldstrafe, 7 Punkte im Verkehrszentralregister und möglicherweise ein Fahrerlaubnisentzug mit Sperre.

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