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Umfangreiche Investitionen in Verschönerung des Burgareals geplant

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erstellt am 03.Apr.2013 | 05:11 Uhr

Plau Am See | Am Rande der Saisoneröffnung im Plauer Burgmuseum am Donnerstag vergangener Woche war von großen Investitionen die Rede. Der Plauer Bürgermeister hatte nicht nur den zweiten Sanierungsabschnitt der Museumsscheune noch für dieses Jahr in Aussicht gestellt. "In den nächsten fünf bis zehn Jahren wollen wir auch in das Areal rund um die Burg und in den Burginnenhof etwa 4,5 Millionen Euro investieren", kündigte Norbert Reier an.

Das Herzstück der Stadt, das durch das ehrenamtliche Engagement der 122 Mitglieder des Heimatvereins ohnehin längst zum wichtigen Baustein im Tourismusbestreben der Stadt avanciert ist, solle durch diese umfangreichen Investitionen weiter aufgewertet werden. Unter anderem sind die Anbindung des Parkplatzes Quetziner Straße ins Auge gefasst, als auch die Schaffung eines modernen Sanitärbereiches im Innenhof.

Weit mehr als 15 000 Besucher waren allein im vergangenen Jahr auf den Spuren der Jahrhunderte alten Plauer Geschichte gewandelt. Ein Verdienst nicht zuletzt der vielen ehrenamtlichen Museumführer, die sich aus den Reihen des Heimatvereins rekrutieren. Auch wenn es kein qualifiziertes Personal sei, "so leisten sie dennoch hervorrangende Arbeit", lobte Dieter Ehrke und dankte seinen langjährigen Mitstreitern. Die haben sich auf die Fahnen geschrieben, in der jetzt beginnenden Saison wieder ähnlich viele Gäste zu begrüßen, ihnen die Geschichte der Stadt und speziell die "Technik des 19. Jahrhunderts" auf sehr unterhaltsame Weise näher zu bringen.

Schon im vergangenen Jahr hatte der Bauhof der Stadt damit begonnen, punktuell einige der alten Bäume auf dem Burgareal abzunehmen. Neben dem Ulmensterben sei eben auch das Eschensterben zum Problem geworden, was diese Maßnahme notwendig machte, so Bürgermeister Reier. Der gesunde Bestand solle selbstverständlich erhalten bleiben. Auch wenn der in vollem Laub die schöne Aussicht vom Burgturm auf den Plauer See versperrt. "Leider wächst der Turm nicht mit", so Dieter Ehrke, weiß aber, dass der 16 Meter hohe Leuchtturm an der Mole durchaus lukrative Alternative ist.

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