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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

22. November 2017 | 08:27 Uhr

Mestlin : Trotz mäßiger Ernte wurde gefeiert

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Zum Auftakt ein Gottesdienst. Umzug startete ohne Regen. Bürgermeisterin und Landwirtin Verena Nörenberg-Kolbow zog Bilanz

svz.de von
erstellt am 11.Sep.2017 | 11:23 Uhr

Als der Festgottesdienst zum 20. Erntefest in Mestlin begann, musste sich Pastor Kornelius Taetow scherzhaft fragen lassen, ob er nicht einen guten Draht zu Petrus habe, denn es regnete ohne Unterlass. In der Predigt sprach der Pastor von dem Erntefest als Zeit der Bilanz und des Dankes und wies darauf hin, dass zum Leben mehr als nur Essen und Trinken gehört. „Liebe, Selbstvertrauen und Verantwortung übernehmen gehört ebenfalls dazu, wenn man zum Erntefest zurückschaut“, so Taetow. Irgendwie muss es aber dann doch mit dem Kontakt zu Petrus geklappt haben, denn zum Beginn des Festumzuges hörte es auf zu regnen und es lugte sogar die Sonne hervor.

Mehrere bunt geschmückte Pferdewagen und Traktoren zogen auf bewährter Strecke durchs Dorf, besetzt mit fröhlichen Menschen. Auf dem Marx-Engels-Platz angekommen, zog es die Teilnehmer und Gäste in den Saal des Kulturhauses, der bestens für das Erntefest geschmückt war. „Wir danken allen aktiven Einwohnern, die sich dafür engagierten“, sagt Bürgermeisterin Verena Nörenberg-Kolbow.

Mit der diesjährigen Ernte sei man nicht ganz zufrieden. „Die Quantität ist durchschnittlich, aber die Qualität unterdurchschnittlich“, so die Bürgermeisterin, die zugleich Geschäftsführerin der Agrar GmbH in Mestlin (ehemals LPG, seit 1. September mit neuem Namen) ist. Das Lagergetreide habe auf Grund des vielen Regens für etliche Verluste gesorgt. Lediglich der Mais stehe bis zu drei Meter hoch und auch die Kolben sehen vielversprechend aus, führte sie weiter aus und eröffnet dann den Erntetanz. Diesen gestaltete zu Kaffee und Kuchen musikalisch das Elde-Blasorchester Parchim-Lübz sowie am Abend die Rollende Diskothek mit DJ Michael.

Schade nur, dass die Ausstellung im Kulturhaus nicht zu besuchen war, denn mancher hätte gern zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, doch die obere Etage war abgesperrt.


 

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