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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

22. November 2017 | 04:52 Uhr

Schule : Trotz Computer sind Bücher in

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Der 8. Schullesewettbewerb in Passow machte deutlich: Lesefähigkeiten der Mädchen un d Jungen haben sich weiter verbessert . Staunen über Leistung von Erstklässlern.

svz.de von
erstellt am 03.Mai.2014 | 10:00 Uhr

Computer, Tablet und Smartphone – wo bleibt da das Buch bei der Jugend? Diese Frage stellt sich für die Mädchen und Jungen der Passower Grundschule nicht. Denn auch das Buch hat bei ihnen noch eine große Chance. Nicht zuletzt trägt dazu auch der große Schullesewettbewerb bei, der in dieser Woche bereits zum achten Mal stattfand. Eingeleitet wurde er durch Saira Brie und Walter Pegel, die den Wettbewerb am Keyboard musikalisch umrahmten.

Vor einigen Jahren gab es eine bundesweite Studie, die den Schülern eine gewisse Leseschwäche bescheinigte, „doch das hat sich seither sehr zum Positiven verändert“, bestätigt Schulleiterin Gabi Kube. Durch den jährlichen Wettbewerb hat sie zusätzlich zum Unterricht noch einen guten Vergleich. Teilgenommen haben die jeweils drei besten Vorleser, die sich in ihren Klassen qualifizierten. Nun galt es, die Besten herauszufinden. Erstaunlich war die Leistung der Erstklässler. Obwohl sie noch gar nicht alle Buchstaben des Alphabets beherrschen, überraschten sie die Jury und das Klassenpublikum mit flüssigem Lesen und guter Betonung. Das war umso erstaunlicher, als alle Kandidaten die Texte erst kurz vor dem Wettbewerb und nur für zehn Minuten zum Lesen bekamen. Dazu kam nicht nur bei den Erstklässlern auch das Lampenfieber, denn vor einer Jury und allen Klassen etwas vorzulesen ist auch nicht einfach, erfordert Mut und es kribbelte bei einigen der Bauch ganz doll vor Lampenfieber.

Letztlich meisterten sie alle ihre Aufgaben bravourös und stellten auch ihre Lieblingsbücher ausgezeichnet vor. Während die Erstklässler davon allerdings befreit waren, wurde die Buchpräsentation der Viertklässler sogar bewertet. Die Jury, bestehend aus den drei Muttis Nicole Witt, Wiebke Timm und Simone Kowalzik, Schulleiterin Gabi Kubi sowie den beiden Viertklässlern Liv Grete Nehls und Luisa Zellin, hatte es nicht leicht. „Aber wir sind fair, achten auf die Betonung und das fehlerfreie Lesen“, erzählt Liv Grete. Und am Ende unterscheiden sich die Wertungen der Erwachsenen kaum von denen der Kinder.

Die Sieger nach fast drei Stunden lauten Josef Freiheit (1. Klasse), Daniel Boldt (2. Klasse), Isabel Witt (3. Klasse) und Anne Schulz (4. Klasse). Sie erhielten eine Urkunde und Buchpreise und sicher wird die ein oder andere Buchempfehlung umgesetzt in der Schulbibliothek.


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