wichtige information : Trinkwasser in Kreien mit Keimen belastet

In Kreien muss das Wasser direkt aus Leitung erst abgekocht werden, bevor es getrunken werden kann.
In Kreien muss das Wasser direkt aus Leitung erst abgekocht werden, bevor es getrunken werden kann.

Der Wasser- und Abwasserzweckverband Parchim-Lübz sucht mit Hochdruck nach der Ursache / Wasser abkochen

svz.de von
07. März 2014, 22:00 Uhr

Einwohner aus dem Einzugsbereich des Wasserwerkes Kreien (versorgte Orte: Klein Pankow, Redlin, Kreien, Hof Kreien, Ausbau Kreien, Kolonie Kreien, Wilsen, Wahlstorf, Darß und Quaßlin) müssen derzeit ihr Trinkwasser vor dem Verzehr abkochen. Das teilte gestern der Wasser- und Abwasserzweckverband Parchim-Lübz mit. Grund sind geringe Grenzwertüberschreitungen, die bei turnusgemäßen Untersuchungen festgestellt wurden. „Dabei handelt es sich nicht um Bakterien, sondern um Keime“, erklärt der Technische Leiter des WAZV, Olaf Dommack. Gefunden wurden im Trinkwasser Umweltkeime, die nichts im Wasser zu suchen haben. Zurzeit wird das Wasserwerk Kreien und auch das Trinkwasserversorgungsnetz in der Gemeinde umgebaut und wieder neu hergestellt. „Es ist nie zu 100 Prozent auszuschließen, dass es durch äußere Einflüsse gerade bei Baumaßnahmen zu einem Eintrag von Keimen kommen kann“, so Dommack weiter.

Eine Gesundheitsgefährdung durch Bakterien besteht derzeit nicht. Der WAZV Parchim-Lübz arbeitet intensiv an der Behebung des Problems, wie der Technische Leiter weiter mitteilt. Dazu werden derzeit zusätzliche Netzspülungen vorgenommen, um die Keime auszutreiben. Des Weiteren wurde eine geringe Menge an Desinfektionsmittel hinzugefügt, damit „einer Ausbreitung generell vorgebeugt werden kann“. Die Mitarbeiter des WAZV sind gemäß der Maßnahmeverordnung vorgegangen und haben unverzüglich alle Haushalte mittels Briefkasteneinwurf informiert. „Die tatsächliche Ursache für den Keimeintrag ist noch nicht gefunden. Der WAZV sucht in Zusammenarbeit mit einem beauftragten unabhängigen Prüflabor nach dem Ursprung der Verkeimung“, erläutert Olaf Dommack weiter. Sobald sich die Situation verändert, werden alle betroffenen Haushalte ebenfalls umgehend informiert.

Bis dahin gilt: Das Trinkwasser in dem genannten Bereich vor dem Verzehr abzukochen. Des Weiteren informiert der WAZV Parchim-Lübz das alle anderen Versorgungsnetze und Wasserwerke des WAZV frei von Grenzüberschreitungen sind.

Wer Fragen hat, kann sich an den WAZV Parchim-Lübz unter der Nummer 03871-7250 während der Dienstzeiten melden, außerhalb unter 0173-9645900.

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