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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

20. Oktober 2017 | 00:10 Uhr

Plau am See : Touristiker fordern Tempolimit

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Plauer Verkehrsverein stellt sich damit hinter die Forderung der Bürger nach Geschwindigkeitsbegrenzung auf der B 103 in der Ortslage.

Der Verkehrsverein Plauer See e.V., die Interessensvertretung der touristischen Leistungsträger in der Eldestadt, stellt sich hinter die Forderung von Plauer Bürgern nach einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf der B 103 in der Ortslage.

Auf ihren monatlichen Treffen beraten die Mitglieder über aktuelle touristische Themen sowie zukünftige Projekte für die Tourismusentwicklung des Luftkurortes. So befasst sich der Verkehrsverein mit der Problematik der zusätzlichen Ausweisung von Eignungsgebieten von Windparks in Mecklenburg-Vorpommern. Ein ebenso aktuelles Thema ist die FFH-Managementplanung für den Plauer See. Beide Vorhaben beeinflussen erheblich den Tourismusstandort Plau am See. Der Verkehrsverein möchte negative Auswirkungen für die hiesige Tourismuswirtschaft verhindern.

Der Vorsitzende des Verkehrsvereins, Thorsten Falk, erläuterte in einem Gespräch die Haltung zur Geschwindigkeitsbegrenzung: „Die Stadt Plau am See hat sich in den letzten Jahren zu einem Tourismuszentrum mit Luftkurortstatus entwickelt. Damit es so bleibt, hat sich der Vorstand des Verkehrsvereins dafür ausgesprochen, die Initiative zur Geschwindigkeitsbegrenzung zur Lärmeinschränkung und Emissionsverringerung innerhalb der Ortschaft im Bereich der B 103 zu unterstützen.“ Eine solche Begrenzung diene nicht allein dem Wohl der Urlauber, sondern auch den Bürgern von Plau, die in diesem Bereich wohnen und die Ruhe vor dem Verkehrslärm haben wollen. „Probleme“, so Falk weiter, „bereiten nicht die Pkw sondern der Lkw-Durchgangsverkehr, der in den letzten Jahren stark zugenommen hat, obwohl parallel zur B 103 die Autobahn verläuft. Es sind meist Mautflüchtlinge, welche diese Bundesstraße nutzen.“




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