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Gemeinsam für Urlauber werben : Tourismusverein setzt auf Kooperation

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Mit der Kraft von Dreien wollen sie die Region weiter voran bringen: Der Tourismusverein "Wälder, Seen und mehr - Goldberg-Mildenitz" wird künftig verstärkt auf die Kooperation mit Lohmen und Krakow am See setzen.

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erstellt am 21.Feb.2012 | 11:16 Uhr

Goldberg/ Dobbertin | Mit der Kraft von Dreien wollen sie die Region weiter voran bringen: Der Tourismusverein "Wälder, Seen und mehr - Goldberg-Mildenitz" wird künftig verstärkt auf die Kooperation mit Lohmen und Krakow am See setzen. Gemeinsam sollen noch mehr Messeauftritte möglich sein, die die Region bei potenziellen Urlaubern bekannter machen.

Schon jetzt rühren die Mitglieder des Vereins "Wälder, Seen und mehr" in Nord- und Mitteldeutschland die Werbetrommel. Ob in Leipzig, Bremen, Hamburg oder Berlin - in vielen Großstädten haben sie die Region angepriesen - vor allem mit dem neu entwickelten Urlaubskatalog. "Wir sind gut unterwegs. Unsere Kataloge gehen gut. Das hätte ich so nicht erwartet", resümiert Hans Jürgen Müller. Auch im Amt Goldberg-Mildenitz verzeichne man eine vermehrte Nachfrage nach den Werbeheften, sagt Angela Marschall. "Die Reaktionen auf die Prospekte sind durchweg gut", bestätigt Sebastian Rauer. In den Katalog haben die Vereinsmitglieder viel Arbeit gesteckt: Auf knapp 30 Seiten stellen sie nicht nur die Region in Bild und Text vor, sondern geben auch Geheimtipps für Feinschmecker, Naturgenießer oder Wanderer. Die hochwertig aufgemachte Image-Broschüre beinhaltete neben den Unterkünften und Hotels auch Wissenswertes über Tradition und Kultur in der Mildenitz-Region.

Das sah schonmal ganz anders aus: Bislang waren die Unterkünfte lediglich auf einem Faltblatt gelistet - unansehnlich und nicht gerade werbewirksam. Der neue Katalog präsentiert sich um Klassen besser, zeigt, was die Region zu bieten hat und macht den Urlaubern Appetit auf mehr: mehr Natur, mehr Seen, mehr Erholung.

Um zu sehen, wie sehr ihre Werbemaßnahmen greifen und wo eventuell Potenziale brachliegen, wollen die Vereinsmitglieder auf gezielte Gästebefragung setzen. Eine Möglichkeit, die die Vereinsmitglieder derzeit abwägen, ist die Erarbeitung eines Fragebogens. Um festzustellen, ob sich der ganze Einsatz aber auch im Geldbeutel der Touristiker bemerkbar macht, brauchen diese einen längeren Atem: Ob und wie stark sich der neue Urlaubskatalog oder die Messeinvestitionen auszahlen, wird sich zwar vielleicht schon ansatzweise in diesem Sommer zeigen. "Messbar wird es aber erst in vier Jahren sein", schätzt Sebastian Rauer. Vermarkten will der Verein nicht nur touristische Angebote in Goldberg, Dobbertin und anderen Gemeinden, sondern auch die besondere Lage der Region: sowohl der Naturpark Sternberg Seenland als auch der Naturpark Nossentiner/ Schwinzer Heide bieten hier Urlaubern eine reizvolle Umgebung für Erholung und Entdeckungsreisen.

Dafür setzt der Tourismusverein auch weiterhin auf Messeauftritte. Das soll sogar noch ausgeweitet werden. Sebastian Rauer bringt regionalbezogene Marketingmaßnahmen ins Spiel. Auf Messen in Süddeutschland, wie beispielsweise in Stuttgart, könnten Touristen gewonnen werden, die auch mal einen längeren Urlaub an der Mildenitz verbringen. "Ich möchte weg von den Kurzurlaubern" unterstreicht Rauer. Allein aber sei so etwas nicht zu schaffen. Mit den Tourismusvereinen aus Krakow und Lohmen könnten solche Vorhaben aber aus finanzieller wie organisatorischer Sicht Wirklichkeit werden. Für Anfang März hat der Verein "Wälder, Seen und mehr - Goldberg-Mildenitz" ein Treffen mit den Wunschpartnern avisiert. Ein Netzwerk soll entstehen, dass die Region zwischen Goldberger und Krakower See in seiner Gesamtheit vermarktet.

Ausgebaut werden soll weiterhin die Internetpräsenz des Vereins. Silke Eggert, Mitarbeiterin im Goldberger Naturmuseum, wird künftig die Homepage pflegen. Damit hier aber ein möglichst vollständiger Veranstaltungskalender entstehen kann, auf den künftig alle Touristiker per Link unproblematisch Zugriff haben sollen, bedarf es derzeit noch mehr Mitarbeit von den Anbietern vor Ort. Nur wenn Offerten zeitnahe übermittelt werden, sei ein aktueller damit ansprechender Internetauftritt möglich, sagt Roswitha von Pich-Lipinski. Neben der gezielten Urlauberakquise mittels Katalog und Internet hat vor allem ein Projekt in diesem Jahr auf der Vorhabenliste Priorität: der Rundweg um den Dobbertiner See. "Wir arbeiten schon lange daran", sagt Dirk Mittelstädt. Noch aber gelte es, Eigentumsverhältnisse abschließend zu klären, um das lang ersehnte Projekt umzusetzen, sagt der Vorsitzende des Vereins "Wälder, Seen und mehr".

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