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Traditionsveranstaltung : Tief „Kolle“ verschont den Burghof

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

(Fast) ohne Regen erlebten hunderte Besucher beim 14. Plauer Burghoffest die Black Tigers und ein abgerundetes Kulturprogramm

Heftiger Dauerregen drohte am Freitagabend den Auftakt zum 14. Plauer Burghoffest unter Wasser zu setzen. „Ich bin bis 18 Uhr in Gummistiefeln umhergestapft“, erinnerte sich Sonja Burmester. Die Vorsitzende des Plauer Heimatvereins wollte schon den Auftritt der „Black Tigers“ absagen, als der Himmel aufklarte. „Zum weiteren Glück hat die Wariner Band dann ihr Konzert spontan zehn Minuten früher als vereinbart begonnen – das hat Besucher angelockt.“ Mehr als 200 seien es letztlich gewesen, die dem kompletten Oldie-Repertoire des Quintetts lauschten und sich dann auch nicht mehr von zwischenzeitlichem Nieselregen vergraulen ließen. „Im Regen-Schlamm vor der Bühne wurde sogar getanzt.“

Bis Samstagvormittag war der Burghof dann soweit abgetrocknet, mit Schüttmaterial gefüllt und einem roten Teppich abgedeckt, dass beim Salut der Plauer Schützenzunft kein Festbesucher mehr nasse Füße bekam. Sabine Henke als stellvertretende Bürgermeisterin eröffnete das Burghoffest, dessen Programm der Plauer Fanfarenzug startete. Danach heimsten auch die Barniner Musikanten unter Leitung von Fredo Zacharias für ihre Darbietung deftiger Volksmusikklänge viel Beifall ein. Einem Heimspiel kam der Auftritt der Plauer See-Männer gleich. Der Shanty-Chor unter Leitung seines Gründers Günther Grittke zählt inzwischen mehr als 30 Männerstimmen und eine sechsköpfige Begleitkapelle (Gitarre, zwei Akkordeons, Mundharmonika, Bass, Kistentrommel). Peter Kuhlow hat für den Chor inzwischen sogar einen Auftritt im Internet gebaut: www.an19395.

wix.com/plauersee-maenner

Bauchredner Eddy Steinfatt verlieh sogar einer Mülltonne unsichtbar eine markante Stimme. Mit seiner frechen Schlange hatte er auch bei den Kindern leichtes Spiel und brachte sie zum Lachen. Der Plauer Mandolinenchor zog es vor, seine Instrumente im trockenen Burgkeller erklingen zu lassen. Danach leitete der Chor der Plauer Burgsänger über zu den Volkstänzen der Witziner Dörpschaft. Hans Quente krönte das Bühnenprogramm als Udo-Lindenberg-Double. So mancher traute seinen Augen und vor allem Ohren nicht, so nah war er am Original.

Durch das Programm führte Perry Neudhöfer. Dem DJ war es vorbehalten, mit Gerd Mai aus dem Spreewald den 300., mit der Berlinerin Carolin Schlizio die 400. sowie den Eheleuten Manuela und Marian Skawronek aus dem Havelland die 500. Besucher vorzustellen und mit Eintrittskarten zu belohnen. Die Urlauber waren allesamt bei ihrer Suche nach Veranstaltungen im Internet auf das 14. Burghoffest aufmerksam geworden.


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