Reha-Segeln : Therapieerfolge auf der Plauer Welle

Dank Wolfgang Block in der ersten Reihe: Mit seinem „Eisvogel“ fuhr er Teilnehmer und Angehörige zum Zuschauen hinaus auf den See.
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Dank Wolfgang Block in der ersten Reihe: Mit seinem „Eisvogel“ fuhr er Teilnehmer und Angehörige zum Zuschauen hinaus auf den See.

Das Plauer MediClin Krankenhaus setzt bei neurologischen Patienten auf Reha-Segeln. Zum zweiten mal fand jetzt ein zweitägiger Workshop statt, der die Theorie und mit der Praxis verband.

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20. Juni 2016, 21:00 Uhr

Das Plauer MediClin Krankenhaus gehört zu ganz wenigen Geundheitseinrichtungen deutschlandweit, die Reha-Segeln in der Patiententherapie nutzt. Die Vorteile dieses Sports liegen für Patrick Jonas , Stationsarzt und Cheforganisator des Workshops, der jetzt zum, zweiten Mal stattfand, auf der Hand. Die Patienten sind beim Segeln oftmals sehr viel leistungsbereiter als bei anderen Therapieformen. Der Neurologe, der den praktischen Teil des Workshops aus dem Beiboot verfolgt, auf diese Weise nah dran sein kann an den Patienten und Teilnehmern, um Instruktionen zu geben, zu korrigieren, weiß um die euphorisierende Wirkung des Wassers. „Aus einer Situation heraus, wo im schlimmsten Fall gar nichts mehr geht, machen die Patienten, die aufgrund ihrer Erkrankung keine Kraft oder motorische Ausfälle haben, beim Segeln die Erfahrung, ganz allein ein Boot steuern können.“ Der Workshop, der im übrigen sehr gut besucht war, machte einmal mehr deutlich – da geht oft einiges mehr als gedacht. Mehr lesen Sie in der Printausgabe und im E-Paper.

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