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Zum Greifen Nah : „Surfen geht jetzt rasend schnell!“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Plau am See: Erste Kunden verfügen jetzt über Glasfaseranschluss der Wemacom . Weitere Anschlüsse sollen bis Ende März kommen

von
erstellt am 26.Jan.2017 | 21:00 Uhr

Glasfasertechnologie gilt unter Experten als Investition in die Zukunft. Warum? Weil hochmoderne Glasfaserleitungen die Übertragung großer Datenmengen ermöglichen und im Vergleich zu alten Kupferleitungen erhebliche Vorteile bieten, wie etwa ultraschnelle Übertragungsraten bei geringer Störanfälligkeit.

Im bislang unterversorgten Plau am See surfen mittlerweile bereits die ersten Kunden in der Dammstraße, der Bergstraße, in der Lübzer Straße und im Vogelsang mit einem Glasfaseranschluss der Wemacom. Einer dieser Kunden ist Michael Burchard. Sein Fazit fällt durchweg positiv aus: „Das Internet ist plötzlich rasend schnell“, staunt der Plauer, sichtlich begeistert von seinem neuen Anschluss. „Problemlos kann ich jetzt auch große Datenmengen in meine Cloud hochladen.“ Auch vor dem Hintergrund, dass moderne Online-Dienste wie Mediatheken, Online-Videotheken und Streaming-Dienste inzwischen sehr hohe Bandbreiten benötigen, hält Burchard das Vorhaben der Wemacom für eine einmalige Chance, zeitnah in ganz Plau am See die beste Internet-Technologie zu bekommen, die es in den nächsten Jahren geben wird.

Das Tochterunternehmen der Wemag AG plant, bis Ende März ebenfalls alle Kunden in der Quetziner, der Kantor-Carl-Ehrich und der August-Bebel-Straße mit einem Glasfaseranschluss auszustatten. Die Arbeiten hierfür laufen bereits auf Hochtouren. Auch die Grundstücke von Kunden an der Trasse im Ortsteil Kolonie Lalchow sollen bis Ende März erschlossen werden.

Zur Erinnerung: Ende September letzten Jahres hatte die Wemacom entschieden, die Stadt Plau am See mit Glasfaser auszubauen. Voraussetzung dafür war (und ist) das Erreichen von 900 Vorverträgen. Da bei Deadline 31. Dezember das Soll nicht annähernd erreicht war, verlängerte die Telekommunikationsgesellschaft die Frist nochmals bis 31. März.

In manchen Teilgebieten der Stadt scheint das Interesse größer als in anderen. Beispiel Am Köpken: Da nahezu alle Anwohner dieser Straße einen unterschriebenen Vorvertrag eingereicht haben, hat die Wemacom entschieden, hier ebenfalls den Bau zu starten und die Kunden bis Ende März mit Glasfaserinternet zu versorgen. Mit diesen Bauarbeiten werden dann gleichzeitig ausreichend Kapazitäten für eine spätere Erweiterung in angrenzende Straßen geschaffen.

„Aktuell liegen uns bereits 414 unterzeichnete Vorverträge vor, was belegt, dass großes Interesse besteht“, so Unternehmenssprecher Michael Enigk. Leider reiche dieses Ergebnis noch nicht aus. Im Gebiet Plau Nord fehlen noch 63, im Areal Plau Süd 117 und im Bereich Plau Zentrum noch 306 unterschriebene Vorverträge. „Aus diesem Grund wird die Wemacom in den kommenden Tagen noch einmal alle Loft-DSL-Kunden anschreiben und über ihr Vorhaben informieren“, kündigt Enigk an.

Michael Burchard ermutigt die Plauer, vor Auslaufen der gesetzten Frist Vorverträge abzuschließen, damit bald alle - Einwohner, Unternehmer, Ärzte… – in seiner Heimatstadt in den Genuss des schnellen Glasfaserinternets kommen. Er rät auch anderen, noch einmal in Ruhe mit Nachbarn zu sprechen und sie von den zahlreichen Vorteilen hochmoderner Glasfasertechnologie zu überzeugen. „Denn nur so kann erreicht werden, dass tatsächlich jeder Plauer in Zukunft mit Lichtgeschwindigkeit durchs Internet surfen kann.“

Bei allem Abwägen sollten die Plauer, die nicht abgeneigt sind, mit der Zeit zu gehen (und das heißt auch Schritt halten mit dem technischen Fortschritt) nicht vergessen, dass sich die Wemacom den Ausbau was kosten lässt. Michael Enigk erklärt es noch einmal: „ Bis 31. März stellen wir die Hausanschlüsse für je 299 statt 1450 Euro bereit. Wer sich also rechtzeitig entschließt, spart 1151 Euro.“ Und, wer Mieter ist, wird von der Wemacom nicht zur Zahlung der Hausanschlussgebühren herangezogen.

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