SPornitz : Superzeiten unter Flutlicht

6. Flutlichtpokal der Freiwilligen Feuerwehr Spornitz: Hier das Team der FFw Friedrichsruhe/Goldenbow.
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6. Flutlichtpokal der Freiwilligen Feuerwehr Spornitz: Hier das Team der FFw Friedrichsruhe/Goldenbow.

53 Teams aus der Region wie auch aus angrenzenden Bundesländern beim kämpften um Pokal: Freiwillige Feuerwehr Spornitz richtet zum 6. Mal das Event aus

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31. August 2015, 12:00 Uhr

Der Flutlichtpokal der Freiwilligen Feuerwehr Spornitz hat sich zu einem echten und vor allem sehr beliebten Wettkampf bei den Feuerwehren herum gesprochen. Nicht nur aus dem eigenen Landkreis kommen die Teilnehmer, sondern aus Mecklenburg-Vorpommern und den angrenzenden Bundesländern. 53 Teams waren es am Wochenende, die sich im Löschangriff nass messen wollten. Dabei auch mit Lübesse, Fahrbinde, Plate und Stove auch vier Frauenmannschaften und mit Techentin bei Ludwigslust, Spornitz und Lübesse auch drei Teams, deren Starter über 40 Lenze zählen. Auch der amtierende Landesmeister von der Feuerwehr Altentreptow war angereist, ebenso der Vorjahressieger aus Dequede, einem Ort in der Altmark.

„Im Mittelpunkt des Wettbewerbs stehen der Spaß an der Freude und nicht die haargenauen Vorschriften der Wettkampfordnung“, sagt Christian Klein von der Feuerwehr in Stove aus Poel. Und die Kameraden haben Erfahrung, richten sie doch alljährlich den Inselpokal aus. Es ist auch das erste Mal, dass sie die Wettkampfrichter stellen. „So ist das objektiver und das kommt bei den Teilnehmern sehr gut an“, sagt Sornitz’ Gemeindewehrführer Ronny Mathes-Languth, der mit seinem Team und vielen Helfern alles bestens vorbereitet hat. Dies lobte auch Christian Klein, „es ist alles bestens organisiert und sehr diszipliniert hier“.

Auch wenn der Spaß im Vordergrund steht, so müssen doch einige Regeln eingehalten werden und da gibt es dann kein Pardon. Gewertet wurde jeweils die beste Zeit von zwei Durchgängen. Zum Einsatz kamen die altbewährten Tragkraftspritzen des Typs TS 8/8 aus DDR-Zeiten. 28 Pferdestärken (20,6 kW) leistete früher die Originalversion und pumpte pro Minute 800 Liter Löschwasser. Doch die Kameraden heute sind versierte Experten und haben die Maschinen auf Höchstleistung getrimmt. „Da wird mitunter schon richtig Wissen und Geld investiert“, meinte ein Insider ohne Genaueres zu verraten. Man konnte das auch an den Ergebnissen sehen. Wer bereits öfter die Löschangriffe nass bei den Amtsfeuerwehrtreffen verfolgt hat, der weiß, dass man um die 30 Sekunden benötigt, um gute Platzierungen zu erhalten. Das beste Team bei den Männern beim Flutlichtpokal benötigte 19,14 Sekunden und war das gastgebende Team der Spornitzer Wehr. Auf dem zweiten Platz rangierte das Team aus Stove mit 19,29 Sekunden und auf Platz drei mit 20,31 Sekunden landeten die Altmärker und Vorjahressieger aus Dequede. Bei den Frauen holten sich die Damen aus Lübesse mit 30,2 Sekunden den ersten Platz und verwies mit 32,92 die Kameradinnen aus Stove auf den zweiten und die Frauen aus Fahrbinde mit 41,31 Sekunden auf den dritten Rang. Die Damen aus Plate belegten den undankbaren vierten Rang.

Einen großen Dank richten die Spornitzer an die Kameraden des DRK-Sanitäts- und Betreuungszuges, die sich um die Gesundheit der Akteure und Besucher kümmerten und an die Kameraden des Technischen Hilfswerkes (THW), die wieder für eine ausgezeichnete Beleuchtung sorgten sowie an alle Helfer, ohne die so eine Großveranstaltung nicht zu meistern wäre.

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