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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

22. Oktober 2017 | 20:59 Uhr

Stuer: Vier Klavierabende der Extraklasse

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

4. Internationale Musiktage am Plauer See mit preisgekrönten Pianisten aus Dänemark, Litauen, den USA und Deutschland. Heute startet der Kartenvorverkauf

von
erstellt am 29.Jun.2014 | 08:30 Uhr

Die „4. Internationalen Musiktage am Plauer See – Klaviertage Stuer 2014“ mit insgesamt vier jeweils einstündigen Konzerten finden wieder in der Kirche zu Stuer statt. Die Kirche bietet jenes traumhafte Ambiente, das den Gästen außergewöhnliche Klangerlebnisse in höchster künstlerischer Qualität garantiert. Preisgekrönte Pianisten aus Dänemark, Litauen, den USA und Deutschland werden zahlreiche Werke aus der unermesslichen Vielfalt der Klaviermusik zu Gehör bringen.

Die Konzertabende finden am 9., 11., 14. und 16. August statt. Das Eröffnungskonzert am 9. August (17 Uhr) bestreitet Christiane Klonz, die künstlerische Leiterin der Klavierreihe. Ihr Repertoire ist ungleich größer, an diesem Abend wird sie die Zuhörer begeistern mit Joseph Haydn ( Sonate Nr. 38 F-Dur, Hob. XVI: 23), Wolfgang Amadeus Mozart (Sonate F-Dur, KV 280), Robert Schumann (Arabeske C-Dur, op. 18) und dem „Faschingsschwank aus Wien“ B-Dur, op. 26).

Die Konzertpianistin und Komponistin stammt aus Mecklenburg, studierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin bei Prof. Jürgen Schröder und schloss ihre Ausbildung mit einem ausgezeichneten Konzertexamen ab. Für ihr engagiertes und schöpferisches Wirken erhielt Christiane Klonz den „Kunst- und Kulturpreis 2004 des Landkreises Parchim“. Sie ist mehrfache Preisträgerin renommierter Wettbewerbe, war von März 2000 bis März 2007 Dozentin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin und kann auf zahlreiche CD- und Rundfunkaufnahmen verweisen.

International gastierte sie in Österreich, Luxemburg, Dänemark, Polen, Tschechien, Ungarn, Bulgarien, Russland, Zypern, Kanada und Korea sowie in der Schweiz und in den USA. Am 21. April 2008 debütierte Christiane Klonz mit großem Erfolg in der berühmten Carnegie Hall in New York. Sie ist Mitinitiatorin und Künstlerische Leiterin des internationalen Festivals „Internationale Musiktage am Plauer See – Klaviertage Stuer“.

Weiter geht der musikalische Reigen zwei Tage später, am 11. August (Beginn: 19 Uhr) mit Elisabeth Holmegaard Nielsen. Die junge dänische Pianistin spielt u.a. Rachmaninow (Etudes-Tableaux, op. 33), Carl Nielsen (Chaconne für Klavier op. 32), Franz Liszt (Ungarische Rhapsodie für Klavier Nr. 4 u. 5) und Frédéric Chopin (Scherzo Nr. 3, cis-moll,op. 39)

Elisabeth Holmegaard Nielsen schloss ihr Bachelor-Studium in klassischem Klavierspiel an der Royal Danish Academy of Music in Kopenhagen mit der Best-Note ab. Sehr prägend für ihre künstlerische Entwicklung war die Begegnung mit dem prominenten italienischen Pianisten Professor Gianluca Luisi, der seitdem ihr Mentor ist.

2012 erhielt Elisabeth Holmegaard Nielsen den 1. Preis beim „Salieri-Wettbewerb“ in Legnago (Italien) und beim „Prof. Dichler-Wettbewerb“ in Wien. Im November 2012 wurde die Pianistin eingeladen, an der ersten Steinway Academy in Europa, einer internationalen Schule für begabte junge Musiker in Verona (Italien), zu studieren. Im Internet ist die Pianistin zu finden unter: https://www.facebook.com/h0lmegaard.

Am 14. August (19 Uhr) erwartete das Publikum Gintaras Januševicius, Sohn einer Musikerfamilie. Er begann seine musikalische Ausbildung im Alter von vier Jahren, studierte Jahre später an der Musik- und Theaterakademie Litauens. Gintaras Januševicius ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe: „Grand Prix“ beim „Internationalen Frédéric-Chopin-Klavierwettbewerb“ in Estland (2002), „Yamaha-Preis“ in Litauen (2005), 3. Preise beim Internationalen Klavierwettbewerb „Piano Campus“ in Frankreich und beim „Internationalen M. K. Cˇ iurlionis Klavier- und Orgelwettbewerb“.

Gintaras Januševicius wird sein Publikum u.a. mit Tschaikowski (Dumka - Szenen aus dem Leben des Dorfes), Rachmaninow (Morceaux de fantaisi Prélude op. 3 Nr. 2; Prélude g-moll) und Mussorgski („Bilder einer Ausstellung“) begeistern. Mehr Informationen über ihn: https://www.facebook.com/gintaras

Den vierten und letzten Konzertabend bestreitet am 16. August, 17 Uhr Claire Huangci. Die junge amerikanische Pianistin chinesischer Abstammung hat die Rolle des gefeierten Wunderkindes, das im Alter von zehn Jahren ein Privatkonzert für Präsident Bill Clinton gab, längst hinter sich gelassen und überzeugt durch ausgeprägte künstlerische Reife, mit der sie ihr Publikum in den Bann zu ziehen weiß. Mit neun Jahren startete Claire Huangci eine internationale Karriere mit Stipendien, Konzertauftritten und Preisen – zuletzt erhielt sie als jüngste Teilnehmerin den 2. Preis beim „Internationalen ARD Musikwettbewerb“ (2011). Claire Huangci ist mit vielen berühmten Orchestern aufgetreten, hat in internationalen Konzertsälen wie z.B. der Carnegie Hall New York gespielt und wird sich auch in Stuer als eigenständige und beeindruckende Künstlerin präsentieren. Sie spielt und interpretiert beim Abschlusskonzert u. a. Frédéric Chopin (Klaviersonate Nr. 3 h-moll, op. 58), Robert Schumann (Symphonische Etüden op. 13), Adolf Schulz-Evler (Arabesken über Themen des Walzers „An der schönen blauen Donau“).

 


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