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neues training für vierbeiner : Stressfreier Ausflug mit Hund und Pferd

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Das kann Hundetrainer Raimon Jordt in einem individuellen Training vermitteln

von
erstellt am 18.Aug.2014 | 21:00 Uhr

Seit mehr als 20 Jahren leitet Raimon Jordt in Lutheran eine Hundeschule. Er bildet Hunde und deren Besitzer aus. Jetzt will er auch Reitern die Gelegenheit geben, gemeinsam mit ihrem Pferd und dem Hund auszureiten. „Beide Tiere sprechen eine ganz andere Sprache. Das Pferd ist ein Fluchttier, der Hund ein Raubtier. Dies zu vereinbaren, muss gelernt werden“, erklärt Raimon Jordt. Genau das will er individuell vermitteln.

Trainiert werden dabei nicht nur die Tiere, sondern auch der Reiter. „Der Mensch tritt als Vermittler zwischen den beiden Tieren auf. Er ist sozusagen der Dolmetscher.“ Schritt für Schritt wird Vertrauen zwischen Hund und Pferd aufgebaut. Dabei beginnt Raimon Jordt im Training erst einmal nur mit dem Hund und dem Pferdebesitzer allein. „Wenn wir gleich zu Anfang alles miteinander kombinieren, kann das in einer Katastrophe enden.“ Seit vielen Jahren arbeitet der Lutheraner mit Hunden, reitet aber auch selbst. „Ich bin jetzt kein perfekter Reiter, dennoch verstehe ich einiges.“ Zunächst wird nur mit dem Hund und dem Reiter trainiert. „Ein Hund muss Regeln lernen, Grenzen kennen lernen“, sagt der versierte Hundetrainer. Das ginge auch ohne positive Bestärkung, also Leckerlie geben. „Letztendlich ist ein Hund ein Egoist. Der will immer nur das machen, was er will. Die Hunde, die ich trainiere, bekommen nie ein Leckerlie, und es funktioniert“, erklärt Raimon Jordt.

In dem Training, das der Lutheraner ganz individuell anbieten möchte, wird zunächst geschaut, welchen Charakter hat der Hund. „Wir gehen erst einmal spazieren oder trainieren am Fahrrad, denn selbst das beherrschen einige Hunde nicht.“ Ihm ist es wichtig, dass das Pferd später Vertrauen hat, Vertrauen zum Reiter, aber auch zum Hund. „Hier ist vor allem der Reiter wichtig. Er muss die Körpersprache des Pferdes lesen, auch beim Hund.“ Maullecken bedeutet beim Hund etwas ganz Anderes, etwas Positives. Beim Pferd ist es eine Unmutsbekundung, genauso wie das Schweifschlagen. „Wenn der Hund mit seiner Rute wedelt, ist es Ausdruck von Freude, also ganz anders als beim Pferd. Das muss ich als Reiter wissen.“ Raimon Jordt legt deshalb großen Wert auf die Ausbildung dieses Trios – Reiter, Pferd und Hund müssen kombiniert, in Einklang gebracht werden. „Das fängt schon im Stall an. Der Hund darf dort nicht alles anknabbern und beim Putzen des Pferdes hat der Hund abseits zu liegen und nicht zu stören.“

In dem Training will der Lutheraner noch viel mehr vermitteln, unter anderem auch, welchen Abstanz der Hund beim späteren Ausritt zum Pferd einhalten muss. „Der Hund muss Distanz zum Pferd wahren. Wenn sich ein Pferd erschreckt, springt es vielleicht zur Seite. Dann hat der Hund keine Chance“, verdeutlicht der Hundeschulbesitzer, der darauf hinweisen möchte, dass ein Ausritt mit Pferd und Hund immer ein gewisses Risiko in sich birgt. Letztendlich aber soll der Ausflug mit diesen beiden Tieren Spaß und Freude bringen. Genau dabei will Raimon Jordt helfen, mit ein paar Tipps und Tricks. „Pferde können auch massiv angreifen, deshalb ist es schön, wenn ein Pferde- und Hundebesitzer sich ein paar Regeln einprägt, damit der Ausritt mit beiden Tieren nicht zur Katastrophe wird.“

Wer Interesse hat, sich von Hundetrainer Raimon Jordt ein paar Tipps vermitteln zu lassen, kann sich bei ihm unter 038731-23 717 melden. „Wir vereinbaren dann einen individuellen Termin.“ Wer kein eigenes Pferd hat, auch dafür lässt sich eine Lösung finden.

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