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Gravierende Änderungen in Lübzer Verkehrsführung : Straßenbau: Jetzt kommts richtig dicke

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Seit sechs Wochen laufen die Straßenbauarbeiten zur Komplettsanierung Plauer Chaussee von Aral-Tankstelle bis Schützenhaus. Neben der Grundschulsanierung ist sie Lübz’ zweites Millionen-Projekt in diesem Jahr.

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erstellt am 02.Aug.2013 | 04:26 Uhr

Lübz | Seit sechs Wochen laufen die Straßenbauarbeiten zur Komplettsanierung Plauer Chaussee von Aral-Tankstelle bis Schützenhaus. Neben der Grundschulsanierung ist sie Lübz’ zweites Millionen-Projekt in diesem Jahr und deshalb auch in drei Bauabschnitte unterteilt. Der erste, der Knoten Blücher- und Jahnstraße, ist fertig. Zwar fehlt die Deckschicht noch, doch die Kreuzung "steht". Sie ist ein neuralgischer Punkt und musste wegen der Verkehrsführung während der weiteren Bauabschnitte zwingend als erstes realisiert werden. Inzwischen läuft unter Vollsperrung Abschnitt zwei - der Chausseebereich zwischen o.g. Kreuzung und Schützenhaus. Die Ferdinand-von-Schill-Straße ist deshalb als Sackgasse ausgeschildert.

Schon bis hierher hat die Baumaßnahme, die voraussichtlich bis in den Herbst (wahrscheinlich Oktober) hinein dauern wird, Umleitungen und Verkehrseinschränkungen bedeutet. Doch nun kommt es noch dicker: Mitte kommender Woche, spätestens aber in der Woche darauf beginnt auch der dritte Bauabschnitt. Der umfasst den Bereich vom Knoten Blücher- und Jahnstraße bis hoch zur Einmündung B 191 /Höhe Aral-Tankstelle. "Gebaut wird halbseitig", erklärt Fred-Jan Salomon, Leiter des Fachbereiches Bau der Stadt Lübz und des Amtes Eldenburg Lübz. Denn eine Vollsperrung wie in Abschnitt zwei, die die Baudauer sicher verkürzen würde, ist hier aus verkehrstechnischen Gründen nicht möglich. "Gerade in der Schulzeit geht die Masse des Verkehrs über diesen Straßenabschnitt", sagt Salomon. Busse, die vielen Elternfahrzeuge, dazu kommt der Individualverkehr der Anlieger, landwirtschaftliche und Versorgungsfahrzeuge. Vollsperrung hätte bedeutet, dass all diese Fahrzeuge durch die Innenstadt müsste. Ein Ding der Unmöglichkeit, insbesondere, was die Busse und den Schwerlastverkehr betrifft.

In Absprache mit der Baufirma wurde der Bauablauf im dritten Abschnitt nun kurzfristig nochmals verändert und die Verkehrsführung angepasst. "Momentan ist die Baufirma dabei, auf Höhe der Sporthalle/Gymnasium eine provisorische Abfahrt von der Bundesstraße 191 in die Blücherstraße zu errichten", erklärt Salomon. Bis Montag, hofft der Sachgebietsleiter, soll hier auch noch Asphalt eingebaut werden. Fahrzeuge, die auf der Bundesstraße aus Richtung Parchim bzw. Plau kommen und die Bereiche links, rechts sowie am Ende der Plauer Chaussee erreichen wollen, biegen dann hier ein. Schilder werden die Verkehrsteilnehmer natürlich auch darauf hinweisen. Darüber hinaus ist bereits eine Umleitung über Plau-Ganzlin ausgeschildert. Die jedoch ist für den Durchgangsverkehr angeordnet, soll ihn weiträumig vom Stadtzentrum ablenken. "Das ist notwendig, damit der sich während der jetzt beginnenden heißen Phase nicht auch noch durch die Stadt sucht", sagt Thomas Rosenfeldt, Bürgeramtsleiter und im Amt Eldenburg Lübz auch für Ordnungsfragen zuständig.

Der Baustart für den dritten Abschnitt ist noch nicht ganz präzisiert. "Deshalb müssen wir ganz einfach die Kraftfahrer bitten darauf zu achten, wann die Zufahrt zur Plauer Chaussee abgesperrt ist. Definitiv wird es nächste oder übernächste Woche soweit sein. Und dann kommt man von oben nicht mehr rein", sagt Salomon. Wie auch Rosenfeldt vermutet er, dass gerade die ortskundigen Kraftfahrer es an der nötigen Aufmerksamkeit für die Baustellen-Schilder missen lassen werden. Zumal momentan ja auch das Wetter sein Übriges tut. "Aber das kennen wir ja alle. Ich bin aber zuversichtlich, es wird sich schnell einspielen."

Um die Verkehrsströme in der Stadt garantieren zu können und diese auch am Laufen zu halten, soll in den nächsten Wochen und Monaten der einfallende Verkehr generell über die provisorische Zufahrt und die Blücherstraße geführt werden. Raus aus der Stadt kann auch weiterhin der obere Bereich der Plauer Chaussee genutzt werden. Die Fertigstellung der Fahrbahnen erfolgt nacheinander, so dass die Baustelle (in Richtung Aral-Tankstelle) passierbar bleibt.

Auch die Fußgänger werden sich während der Bauphase umstellen müssen: Und zwar wird der Gehweg rechts der Chaussee mit Start dritten Abschnittes nicht mehr nutzbar sein. Fußgänger, die etwa vom EKZ kommen, oder Schulkinder aus Richtung Wohngebiet Am Fuchsberg nutzen am besten die Fußgängerampel zwischen den beiden Tankstellen und halten sich dann links der Straße auf dem provisorischen Fußweg, der angelegt wird.

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