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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

14. Dezember 2017 | 05:31 Uhr

Straßenbau : Steinbeck: Arbeiten in vollem Gange

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Die Dorfstraße wird in drei Bauabschnitten saniert. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf 697 000 Euro.

svz.de von
erstellt am 25.Sep.2014 | 22:00 Uhr

Ein etwas holpriger Weg führt derzeit in den Goldberger Ortsteil Steinbeck. Doch die Steinbecker sind zufrieden. Vor knapp drei Wochen haben die Bauarbeiten in ihrer Dorfstraße begonnen. „Bislang klappt alles reibungslos“, erzählt uns der Steinbecker Hanno Ziesche. Von Anfang an haben sich die Steinbecker in die Baumaßnahme eingemischt. Und es hat sich gelohnt. „Vieles wird jetzt so, wie wir es uns vorstellen“, so Hanno Ziesche weiter.

Dort, wo einst eine von Schlaglöchern durchzogene Straße verlief, ist derzeit nur Sand zu sehen. Die Apshaltschicht ist verschwunden. „Vor ein paar Tagen wurden bereits die Randsteine geliefert“, erzählt der Steinbecker, der etwas weiter hinten im Dorf in einer Stichstraße sein Zuhause hat. Vom großen Buddeln in seinem Dorf bekommt er derzeit nicht viel mit. Hanno Ziesche ist erleichtert, dass die Wünsche und Anregungen der Steinbecker gehört wurden. Noch immer haben sie die Möglichkeit, nachzufragen wie der Bauablauf voranschreitet. „Freitags gibt es eine Baubesprechung, zu der wir ebenfalls kommen können, wenn wir Fragen haben“, verdeutlicht Hanno Ziesche. Immer vor Ort bei diesen Baubesprechungen auf der Baustelle in Steinbeck ist Goldbergs Bauamtsmitarbeiterin Anett Voß. „Die Zusammenarbeit mit ihr klappt wirklich sehr gut.“

Die Straßensanierung in Steinbeck ist in drei Bauabschnitte eingeteilt. Der erste Bauabschnitt schreitet derzeit voran. Die Dorfstraße ist deshalb von der Landesstraße 15 an bis hinter die Buswendeschleife gesperrt. Ins Dorf hinein und hinaus kommen Autofahrer derzeit nur über Goldberg, über den Bollbrügger Weg (siehe Karte). „Der erste Abschnitt soll nach den Herbstferien beendet sein, denn während der einen Woche Ferien sollen die Asphaltarbeiten vorgenommen werden“, erzählt Hanno Ziesche.

Auch die Problematik mit der Buswendeschleife konnte in den vergangenen Wochen geklärt werden. Denn die Steinbecker hatten bedenken, dass ihre Kinder morgens die L 15 überqueren müssen, um in den Bus einzusteigen. „Eine provisorische Buswendeschleife wurde oben am Ortseingang eingerichtet. Dort kann der Bus problemlos wenden“, so Hanno Ziesche. Wenn das Wetter mitspielt, dann kann die Straßensanierung Monat für Monat voranschreiten. Der zweite Bauabschnitt soll sich an den ersten nahtlos anschließen. „Bis Ende des Jahre, solange es das Wetter zulässt, soll auch dieser beendet sein.“

Beim dritten Bauabschnitt, der sich im Oberdorf – so nennen die Steinbecker den letzten Teil ihres Dorfes bis hin zu den Gleisen – wird auch Hanno Ziesche von der Baumaßnahme betroffen sein. Grund: Die Stichstraße, in der er wohnt, wird im dritten Bauabschnitt zwischengeschoben. „Die Umleitung ist schon eine Belastung. Doch letztendlich bekommen wir eine schöne neue Straße“, so Hanno Ziesche.

Einen Wermutstropfen gibt es allerdings: Alle Leitungen werden in der neuen Dorfstraße unterirdisch verlaufen, nur die der Telekom nicht. „Unsere Straße ist nachher trassenfrei, nur die ollen Masten der Telekom bleiben stehen. Das ist wirklich schade“, sagt der Steinbecker. Bis zum Frühjahr 2015 wird die Straßensanierung in Steinbeck andauern und 697 000 Euro kosten.


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