Geldsegen : Startschuss für Sanierung gegeben

Mit Bauhelm und schwerem Abbruchhammer: Harry Glawe bei der Arbeit Fotos: Ilja Baatz
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Mit Bauhelm und schwerem Abbruchhammer: Harry Glawe bei der Arbeit Fotos: Ilja Baatz

4,7 Millionen Euro fließen in Regionale Schule Lübz

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20. April 2015, 20:00 Uhr

Mit dem Herausschlagen eines Ziegelsteins aus der Wand eines Windfangs per Stemmhammer hat Harry Glawe, Landesminister für Wirtschaft, Bau und Tourismus, gestern Morgen offiziell den Startschuss für die rund 4,7 Millionen Euro teure Sanierung der Regionalen Schule in der Schützenstraße gegeben. Insbesondere vom finanziellen Umfang her handelt es sich um eines der größten Bauprojekte in Lübz seit der Wende. Bereits zum Schuljahr 2016/17 soll es fertiggestellt sein.

„Endlich können die Bauarbeiten beginnen. Diesem Moment habe ich lange entgegengefiebert“, sagt Bürgermeisterin Gudrun Stein. „Immerhin haben wir schon 2007 angefangen, die Maßnahme vorzubereiten.“ Glawe bestätigte die lange Diskussionszeit und hob für Lübz lobend die hier bereits fertiggestellte Grundschule hervor. „Die energetische Sanierung und der Umbau der Regionalschule zu einer Plus-Energieschule wertet den Standort weiter auf“, sagt er. Geplant ist beispielsweise eine bessere Dämmung der Außenhülle sowie der Einbau einer Fußbodenheizung und einer Lüftungsanlage. „Die Lebensqualität in einer Stadt und Region hängen ganz wesentlich mit der Qualität des Bildungsangebotes zusammen“, meint der Minister. „Lübz konzentriert sich, auch unter Berücksichtigung der rückläufigen Schülerzahlen, auf einen langfristig entwicklungsfähigen und gesicherten Schulstandort.“ Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben im Rahmen der Städtebauförderung mit Finanzhilfen in Höhe von rund einer Million Euro. Darüber hinaus beteiligen sich auch das Innen- sowie das Energieministerium an dem Ausbau.

Lübz befindet sich mit der Maßnahme „Mittelalterlicher Stadtkern“ seit 1991 in der Städtebauförderung. Seitdem wurden der Stadt vom Wirtschafts- und Bauministerium Fördermittel in Höhe von mehr als 18 Millionen Euro bewilligt.

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