Ganzlin : Start in die Glasfaserära

Erläuterten die Planung der Wemacom für Ganzlin: Wemag-Vertriebsleiter Michael Hillmann (l.) und Geschäftskundenbetreuer Reiner Behnisch.
Erläuterten die Planung der Wemacom für Ganzlin: Wemag-Vertriebsleiter Michael Hillmann (l.) und Geschäftskundenbetreuer Reiner Behnisch.

Gemeindevertretung über Eckdaten des Ausbaus informiert. Einwohnerversammlung am 12. Januar

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09. Dezember 2017, 05:00 Uhr

Darüber, dass die Wemacom beim forcierten Ausbau des Glasfasernetzes für schnelles Internet für drei sogenannte Cluster im Landkreis den Zuschlag bekommen hatte und die Verträge vor Wochen unterzeichnet wurden, haben wir berichtet. Derzeit bereisen nun Wemag-Mitarbeiter Gemeindevertretersitzungen, um über den geplanten Netzausbau zu informieren. Donnerstag waren Vertriebsleiter Michael Hillmann und Geschäftskundenbetreuer Reiner Behnisch in der Sitzung der Ganzliner Vertretung in Wangelin.

Um es vorweg zu nehmen, die beiden Fachleute hatten (nur) grundlegende Informationen im Gepäck. Detaillierter und auch mit der Möglichkeit, Fragen zu stellen, kündigten sie an, wird das Vorhaben bei einer Einwohnerversammlung am 12. Januar erläutert.

In den geplanten Glasfasernetzausbau im Cluster, zu dem auch Ganzlin mit seinen Ortsteilen zählt, werden 2018 neun der (Dobrindt-)Millionen fließen. Die Planungsphase werde bis etwa März/April dauern, so Hillmann. Wer bis zum 30. April einen Anschluss beantragt, bekommt ihn zum Nulltarif, für Spätentschlossene werden in der Erschließungsphase 199 Euro fällig. Ist der Bau komplett durch, wird eine Anschlusslegung 1299 Euro kosten.

12 500 Haushalte werden von der Förderung profitieren und die ersten voraussichtlich Ende 2018 am Netz sein. 17 „Adresspunkte“ indes dürfen nach jetzigem Stand nicht gefördert werden, teilte Hillmann der Runde mit. Darunter der Wangeliner Garten und Häuser in der Röbeler Straße in Ganzlin. Grund ist die Erklärung der Telekom im Zuge des Markterkundungsverfahrens, sie wolle die Erschließung eigenwirtschaftlich realisieren. „Wir sind diesbezüglich im Klärungsprozess mit dem Landkreis und hoffen auf eine Lösung“, so Michael Hillmann.

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