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Lübz, Goldberg und Plau haben gewählt : Städtedreieck weiter CDU-regiert

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

In Goldberg bleibt Peer Grützmacher ehrenamtlicher Bürgermeister / Wahlbeteiligung sank deutlich unter die 50-Prozent-Marke

Auch wenn die amtlichen Endergebnisse noch ausstehen, auf dem Papier sind die Stadtvertretungen von Lübz, Goldberg und Plau bereits gewählt. Und danach sieht es so aus, als würde es einiges an Veränderungen geben, sowohl, was die Gesichter in den Vertretungen, als auch die Sitzverteilungen betrifft.

 


Plau am See



 

In Plau am See – bei insgesamt 5391 Wahlberechtigten lag die Wahlbeteiligung hier bei 43,37 Prozent – konnten die 17 Kandidaten der CDU insgesamt 2859 Stimmen (42,59 Prozent) auf sich vereinigen. Damit werden die Christdemokraten wiederum stärkste Partei im Parlament sein und acht Sitze inne haben (bisher neun). Horst Frommer (386), Dirk Tast (298), Rotraud Schnarrer (284), Birgit Falk (261), Marko Friebe (214), Timo Weisbrich (199), Jens Fengler (195) und Thomas Wolf (175) werden die Fraktion in der kommenden Wahlperiode vertreten.

Mit 29,02 Prozent (gesamt 1948 Stimmen) haben die Sozialdemokraten das zweitbeste Wahlergebnis eingefahren. Die SPD kommt damit wie in der zurückliegenden Legislatur auf fünf Sitze. Mit 14 Kandidaten waren die Sozialdemokraten ins Rennen um die Stadtvertretung gegangen. Vertreten wird sie künftig von Anke Pohla (447), Norbert Wellenbroock (261), Dietmar Salewski (152), Michael Klähn (147) und Marco Storm (145).

Erneut drei Sitze konnte sich die Plauer Linke sichern. Auf fünf angetretene Kandidaten entfielen 975 Stimmen und damit 14,52 Prozent. Dr. Uwe Schlaak (451), Wolfgang Luchs (150) und Gunnar Seemann (135) werden ins Parlament einziehen.

Während die Bürgerinitiative Karow/Leisten sowie die FDP im Plauer Parlament künftig nicht mehr vertreten sind, sorgt ein Verein dafür, dass die politische Landschaft im Luftkurort bunt bleibt: Überraschend (vielleicht aber auch nicht) ist das Abschneiden von „Wir leben“ e.V. Erstmals hatte der Verein Kandidaten nominiert und schaffte mit 13,87 Prozent der Stimmen auf Anhieb den Einzug ins Parlament. Vereinschef Marco Rexin, der bislang für die CDU in der Stadtvertretung saß, konnte die höchste Anzahl der Stimmen auf sich vereinigen (657). 170 Stimmen sicherte Hannes Behrens dem Verein, 104 Gerhard Unger.

 


Goldberg



 

Der Alte ist auch der Neue: Die Bürger von Goldberg haben entschieden und Peer Grützmacher wiedergewählt. Insgesamt 886 von 1631 gültigen Stimmen entfielen bei der Bürgermeisterwahl auf Peer Grützmacher (CDU), der bereits im ersten Wahldurchgang zum Bürgermeister gewählt wurde. Dahinter – weit abgeschlagen – liegt Dieter Langer (Bürger für Goldberg), danach folgt Gustav Graf von Westarp mit 357 Stimmen. Insgesamt 14 Sitze plus den Bürgermeisterposten wird die neue Stadtvertretung Goldbergs umfassen. Einige alte, aber auch neue Gesichter werden im Parlament der Mildenitzstadt ihren Sitz einnehmen. Stärkste Fraktion in der Goldberger Stadtvertretung sind die Christdemokraten, die sechs Sitze bekommen und den Bürgermeister stellen. Tino Krafczik, Thomas Tack, Detlef Dahl, Karina Nast, Peter Plagemann und Andreas Kubik werden für die Christdemokraten in der kommenden Wahlperiode die Geschicke mitbestimmen. Die Linke wird durch Irene Müller und Ralf Koch in Goldberg vertreten sein. Die FDP hat bei der Kommunalwahl am Sonntag deutlich einbüßen müssen. Bislang haben die Liberalen vier Sitze inne gehabt, jetzt zieht nur Hans-Jürgen Trümner für die FDP ins Goldberger Parlament. Angelika Klewsaat (Absolut Unabhängige Wählergemeinschaft Wendisch Waren) wird erneut in der Stadtvertretung sitzen, ebenso Dieter Langer für die Bürger für Goldberg. Die Freien Wähler erhalten zwei Sitze: Gustav Graf von Westarp und Hans Winter. Auch die Unabhängige Wählergruppe Diestelow erhält mit Carsten Timm einen Sitz im Parlament der Mildenitzstadt.


Lübz


Zum Teil neu werden auch die Gesichter in der Lübzer Stadtvertretung sein. Für die CDU, die wieder mit neun Abgeordneten in der Sitzung vertreten sind, werden die parlamentarische Arbeit Inge Arnold (483), Ute Frehse (481), Karl-Joachim Rohde (451), Benno Wendt (338), Holger Dau (313), Enrico Fuhrmann (280), Birgit Jagusch (154), Monika Helfrich (96) und Dr. Angela Schulz (90) in die Hand nehmen. Die Linke, die insgesamt einen Platz hinzugewonnen hat, wird künftig also mit fünf Abgeordneten agieren: Astrid Becker (408), Jürgen Lather (291), Jürgen Kahl (208), Ramone Jacobi (136) und Petra Schröder (85).

Ebenfalls einen Platz gewonnen hat die SPD. Vertreten wird sie durch Karl-Heinz Stief (298), Liane Wellenbrock (267), Alfons Paschke (SPD) und Hans-Dieter Düwel (182). Erneut hat es auch Gerd Vorhauer von der WG Broock/Wessentin ins Parlament geschafft (159). Nicht mehr vertreten sind FDP und NDP.

 

 

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