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theateraufführung : Spot an für „endSTATIONstraße“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

So auch das diesjährige Theaterstück des Eldenburg-Gymnasiums Lübz, das am Dienstag, 24. Juni, um 19 Uhr aufgeführt wird

Etwas scheint anders zu sein – im Atrium des Eldenburg-Gymnasiums Lübz. Sonst erstrahlt der Eingangsbereich der Schule im hellen Licht. Angela Roloff und Maria Hansekowski gestikulieren wild. Es ist laut, auch das ist ungewöhnlich. Rockige Musik erfasst das Atrium. „Tu’ nur mal so mit den Ohrstöpseln“, ruft Deutschlehrerin Maria Hansekowski ihrer Schülerin Linda Szeiffova zu und zeigt mit Armen und Händen, was die Schülerin auf der Bühne machen soll. Linda ist eine von ungefähr 20 Schülern, die dieses Jahr beim Schultheater mitmachen. Sie spielt Miri, ein Mädchen aus gutem Hause. „Miri haut von zu Hause ab und lernt das Leben auf der Straße kennen“, erklärt Schülerin Fenja das neue Theaterstück. Daher auch der Name des Stücks. „endSTATIONstraße“ heißt es. „Miri durchläuft einzelne Stationen auf der Straße, sie bleibt nicht dort“, erklärt Sara.

Bald ist der große Tag gekommen. Am Dienstag, 24. Juni, um 19 Uhr schlüpfen alle Schüler in ihre Rollen. „Wir freuen uns über alle Zuschauer, jeder ist am Dienstag herzlich Willkommen“, sagt Maria Hansekowski. Gemeinsam mit Angela Roloff leitet sie die Theatergruppe. Beide Lehrerinnen blättern bei der Probe im Drehbuch. Die Schüler sollen alles ohne Requisiten machen. Keine leichte Aufgabe. Der Ablauf wird geprobt. Vor allem der Sound muss passen – nicht zu laut, nicht zu leise. Dafür zuständig sind Justus, William, Alex und Lukas von der Schülerfirma „Technica“.

„Und jetzt die zwitschernden Vögel, das Bild muss anders. Es ist jetzt morgens“, ruft auch Angela Roloff den Technikern zu. Alles muss stimmen. Auch davon hängt der Erfolg des Theaterstücks ab. Spaß haben die Schüler allemal. Das ist deutlich zu sehen. Einige sind in der Theatergruppe seit Klassenstufe sieben dabei.

Szenenwechsel: Miri trifft auf Konrad, einem Punker. Konrad, gespielt von Isabell Westphal zeigt Miri das Leben auf der Straße. „Miri macht sozusagen ein Praktikum bei ihm, es ist definitiv keine Liebesgeschichte“, erzählt Julia im Vorfeld. Ohne Text und Requisiten ist es für die Schüler nicht ganz so leicht in ihre Rollen zu schlüpfen. „Isi, du bist ein Macker“, ruft Maria Hansekowski und zeigt, wie Isi sich als Konrad über die Bühne bewegen soll. Die Proben laufen jetzt auf Hochtouren. Immer wieder wird im Drehbuch geblättert, bei welchen Szenen die Lehrerinnen noch einmal nachschauen müssen. Doch beide verlieren ihre Schüler nicht aus den Augen. Und auch die Zaungäste fallen ihnen auf. „Weg da oben, am Dienstagabend könnt ihr das Stück sehen. Jetzt aber weg“, ruft Angela Roloff zu den anderen Schülern.

Nur noch wenige Tage, dann wird „endSTATIONstraße“ aufgeführt. Deshalb müssen die Schüler bzw. Theaterschauspieler auch am Wochenende in ihre Penne – zum Proben. Dann ist auch wieder etwas anders im Atrium des Eldenburg-Gymnasiums Lübz. Die bodentiefen Fenster sind verdunkelt, dann heißt es Licht aus und Spot an auf der Bühne – für „endSTATIONstraße“.


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