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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

17. Dezember 2017 | 20:38 Uhr

20 Fragen An... : Sozialpädagogin per Zufall

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Kerstin Lorenz, Teamleiterin des MGH Lübz, verrät in den 20 Fragen ihr außergewöhnliches Hobby: Steine sammeln. Damit kann sie sich stundenlang an der Ostsee beschäftigen.

svz.de von
erstellt am 06.Feb.2016 | 12:00 Uhr

Kerstin Lorenz, Teamleiterin des Mehrgenerationenhauses, hat es dem Zufall zu verdanken, dass sie Sozialpädagogin geworden ist. „Ich habe Industriekauffrau gelernt. Das hat mir nicht gefallen, weil mir die Arbeit zu eintönig war“, sagt sie. Also habe sie ein paar Schleifen gedreht und in verschiedenen sozialen Einrichtungen mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet. Diese Erfahrungen lassen sich jetzt gut in ihren Berufsalltag einbringen. Auch ihr künstlerisches Hobby kann sie in ihrer Arbeit einsetzen. So sammelt sie gerne Steine mit besonderen Maserungen und setzt diese dann in Kunstwerke um.

Jetzt nahm sie sich Zeit, SVZ-Volontärin Wibke Niemeyer die 20 Fragen zum Wochenende zu beantworten.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in der Region?

Kerstin Lorenz: Mein Lieblingsplatz ist an der Ostsee. Hier genieße ich die Ruhe, schalte ab und kann mich an der Steilküste stundenlang mit Steine sammeln beschäftigen.

Wären Sie Bürgermeister, was würden Sie sofort verändern?

Ich habe alle Achtung vor denjenigen, die dieses Amt ausführen. Es ist keine einfache Aufgabe. Ich würde mich vor allem im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit sowie im Ehrenamt einsetzen.

Wo kann man sie in der Region am ehesten antreffen?

Die meiste Zeit des Tages im Mehrgenerationenhaus. Das bringt die Arbeit mit sich. Ansonsten im Garten.

Was wollten Sie als Kind werden?

Archäologin. Ich habe mich sehr für Geschichte und antike Gegenstände interessiert.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient und wofür haben Sie es ausgegeben?

Während der Schulzeit mit Altstoffe sammeln – Flaschen, Gläser und Altpapier. In den Schulferien habe ich in einer Gärtnerei Gewächshäuser gestrichen und im Konsum gearbeitet. Von dem gesparten Geld konnte ich mir dann einen Kinoeintritt leisten und ich bin mit meinen Freundinnen in den Urlaub gefahren.

Was würden Sie gerne können?

Verschiedene Sprachen sprechen und ein Instrument spielen können. Für beides habe ich leider kein Talent. Im Studium habe ich mal versucht, Gitarre spielen zu lernen, aber ich es habe es nicht kapiert. Am Noten lesen lag es aber nicht.

Was stört Sie an anderen?

Wenn Menschen unehrlich und nachtragend gegenüber anderen sind. Jeder Menschen hat Ecken und Kanten. Deshalb muss man sie so nehmen wie sie sind.

Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?

Jeden Tag habe ich etwas zu lachen – ob zuhause oder auf der Arbeit. Zudem kann ich gut über mich selbst lachen, wenn ich einen Fehler gemacht habe.

Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?

Zu wenig auf die eigene Gesundheit und auf mich geachtet. Das habe ich mir jetzt vorgenommen zu ändern, in dem ich mehr Sport treibe. Einmal die Woche werde ich schwimmen gehen.

Wer ist Ihr persönlicher Held?

Das ist gar nicht so einfach zu beantworten. Für mich sind alle Menschen Helden. Das fängt bei meinen Eltern an. Aber auch diejenigen, die nicht im Vordergrund stehen und sich für andere einsetzen, sind für mich Helden.

Welches Buch lesen Sie gerade?

Momentan lese ich gar kein Buch, weil ich nicht dazu komme. Meine Tochter versorgt mich mit Hörbüchern. Zuletzt hat sie mir „Mieses Karma“ von David Safier geschenkt. Dabei kann ich abschalten oder auch nebenher noch etwas anderes erledigen.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Die Weihnachtsgeschichte vom kleinen Lord – das ist jedes Jahr Pflicht in der Weihnachtszeit. Sonst schaue ich vor allem gerne Krimis, wie den ARD-Tatort aus Münster. Den verpasse ich nie.

Wo trifft man Sie eher: Auf dem Fußballplatz oder bei einer Sportübertragung vor dem Fernseher?

Früher war ich mehr auf dem Fußballplatz, weil meine Tochter Fußball gespielt hat. Jedes Wochenende waren wir da unterwegs und haben vom Spielfeld aus angefeuert. Jetzt ist es eher die Sportübertragung vorm Fernseher. Mein Lebensgefährte ist sportbegeistert und dann schaue ich mit.

Wen würden Sie gerne mal treffen?

Meine alten Klassenkameraden aus der Schulzeit, um zu erfahren, wie sie mittlerweile leben und was sie beruflich machen. Es wird also mal wieder Zeit für ein Klassentreffen.

Was kommt bei Ihnen auf den Tisch?

Nicht immer unbedingt etwas gesundes, obwohl ich mir für dieses Jahr gesunde Ernährung vorgenommen habe. Meine Kinder sagen immer, dass ich das koche, worauf ich Lust habe. Damit haben sie recht. Ich probiere auch gerne mal neue Rezepte aus und verwandele dann die Küche in ein Experimentierlabor. Käse habe ich immer in meinem Kühlschrank – je älter, desto besser.

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?

Ich kann mir unheimlich schwer Interpreten und Songtitel merken. Ich habe aber noch die Lieder von ACDC im Ohr. Ich habe ein Konzert in Berlin besucht und es war ein tolles Erlebnis.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne, und von wem haben Sie es bekommen?

Das größte Geschenk waren meine beiden Kinder. Aber ich freue mich über jede Kleinigkeit, wie eine einzelne Blume oder ein spontaner Besuch.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Eine Reise nach Australien. Hier möchte ich dann den „Ayers Rock“ sehen. Auch möchte ich etwas über das Leben, die Menschen und die Geschichte des Landes erfahren.

Was werden Sie als Rentner machen?

Langweilig wird es auf jeden Fall nicht. Ich hoffe, dass ich dann Enkelkinder habe, mit denen ich viel Zeit verbringen kann. Auch werde ich meinen Hobbys nachgehen.

Wem sollten wir ebenfalls diese Fragen stellen?

Lotte Hansen. Sie ist die Vorsitzende vom Kulturverein Mestlin. In ihrer Arbeit vermittelt sie Kultur und mecklenburger Geschichte. Das finde ich sehr spannend und interessant.

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