Dobbertin : „Sonnenland“ wird saniert

Versammlung der Dobbertiner Gemeindevertreter.
Versammlung der Dobbertiner Gemeindevertreter.

Dobbertiner Gemeindevertreter beschließen Maßnahme

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20. Februar 2019, 10:02 Uhr

Am Montagabend versammelten sich die Dobbertiner Gemeindevertreter im Feuerwehrgebäude des Klosterdorfes. Die erste Sitzung im noch jungen 2019. Trotzdem ist in den ersten sieben Wochen des Jahres vergleichsweise viel passiert: eine Begegnung mit Bundestagsabgeordneten Frank Junge, das erste Treffen mit Architekten zur Gestaltung des Ärztehauses, erste „Küchentischgespräche“ mit Bürgern.

Dass Ralf Koch von der Nossentiner/ Schwinzer Heide zu Gast auf der Gemeindevertretersitzung war, stand nicht auf der Tagesordnung, war aber für alle Anwesenden interessant. Koch berichtete über das Naturschutz-Projekt „Dobbiner Plage“ und dass derzeit geprüft werde, welche Möglichkeiten es gibt, den alten Dobbiner See wiederherzustellen. Für das Projekt wurden bereits Fördergelder beantragt, Antragsteller sei der Naturpark.

Es gäbe eine Reihe an Detailfragen zu überprüfen, viele Behörden müssten miteinbezogen werden. „Es ist der Wille da, den Dobbiner See wiederherzustellen“, betonte Ralf Koch. Das neue, möglicherweise bis zu 2, 50 Meter tiefe Gewässer könnte bereits 2022 Realität werden und sei dann zur „normalen Freizeitnutzung“ geeignet. Die Projektuntersuchung sei auf zwei Jahre befristet.

Für weiteren Gesprächsstoff auf der Sitzung sorgte der geplante Umbau der Dobbertiner Kita „Sonnenland“. Die Einrichtung befindet sich in einem alten, sanierungsbedürftigen Gebäude und dessen Raumaufteilung sei nicht mehr zeitgemäß. Die Gemeindevertretung beschloss daher, die Kita „den Erfordernissen entsprechend“ zu sanieren. Die Finanzierung werde derzeit ermittelt und dann in den Haushalt 2019/2020 eingeplant. Auch Fördermittel würden beantragt werden.

Aktuell suchen die Gemeindevertreter nach einer Lösung, wie die Kinder in einer möglichen Bauzeit von einem Jahr untergebracht werden könnten. Zur Diskussion stehen die alte Schule sowie eine Container-Variante. Bürgermeister Dirk Mittelstädt wolle die Schule demnächst besichtigen und zur Eignung prüfen.

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