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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

23. November 2017 | 03:01 Uhr

Investition : Sicherer mit Strom versorgt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

In der Kreiener Straße in Lübz werden neue Hausanschlüsse verlegt. Die Stadtwerke wollen 2017 insgesamt rund 250 000 Euro ins Stromnetz investieren.

von
erstellt am 27.Mär.2017 | 20:00 Uhr

Wie alle Unternehmen stellen auch die Lübzer Stadtwerke für jedes Jahr einen Investitionsplan auf. Viel Geld ist seit der Wende unter anderem schon in die Erneuerung des Stromnetzes geflossen, um ebenfalls in diesem Bereich eine so sichere Versorgung wie nur möglich sicher zu stellen. Dabei geht es zum Beispiel um den Austausch von Transformatorenstationen und 20 000- sowie 1000-Volt-Leitungen.

Letzteres geschieht seit Anfang März in der Kreiener Straße, wo eine Meyenburger Firma beiderseitig in den Bürgersteigen auf einer Länge von insgesamt rund 300 Metern neue mit bis zu 1000 Volt belastbare Hauptkabel verlegt. Anlass dafür, die Arbeiten in Angriff zu nehmen, ist, dass es hier in der Vergangenheit öfter Störungen gab. Die alten, im Boden liegenden Leitungen stammen vermutlich aus den 1950er-Jahren und sind vielfach marode. Bei den Fachleuten ist schon in eigenem Interesse volle Konzentration gefragt: 25 Häuser werden ans neue Kabel angeschlossen, während dies unter voller Spannung steht. So hält man die Zeit ohne Strom möglichst kurz. Die etwa 60 000 Euro teuren Arbeiten wurden mit den Anwohnern vor Beginn der Maßnahme abgestimmt.

In diesem Jahr sind den Stadtwerken zufolge vier weitere Baumaßnahmen am 20kV-Netz geplant. Neue Hauptleitungen sollen im Mai von der Marienstraße bis zum Hafen, Mitte Juni von der Trafo-Station am alten Kino bis zur Jahnstraße, im September von der Bachstation an der Archimedischen Schraube neben dem Ziegenmarkt bis zum Tiefen Tal und von dort bis zum Rathaus verlegt werden. „Alles zusammen genommen investieren wir in diesem Jahr rund 250 000 Euro in die Stromversorgung – die bisher kleinste Größenordnung seit unserem Bestehen. Weniger war es noch nie“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Karl-Heinz Dobbertin. Im Laufe der Jahre sei es gelungen, ein insgesamt zuverlässiges Stromnetz in Lübz aufzubauen. Vergessen dürfe man jedoch nicht, dass auch die neuere im Boden verlegte Technik großen Belastungen wie etwa Feuchtigkeit ausgesetzt sei und deshalb vergleichsweise schnell altere. Außerdem müsse auch die neue Technik gewartet werden. Hinzu komme die Reparatur von Schäden besonders bei Bauarbeiten, die niemand weder absichtlich noch leichtsinnig verursachen werde, doch man müsse sie reparieren, was auf jeden Fall zusätzlich mit Kosten verbunden sei.

Vergessen dürfe man zudem nicht, dass die weitaus meisten Störungen von den übergelagerten Hoch- und Höchstspannungsnetzen (bis 110 000 beziehungsweise 380 000 Volt) ausgehen, die sich dann auch auf die darunter gelagerten auswirken.

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