20 Fragen an Dobbertiner : Sein Held – ein Visionär mit Ideen

Hat in Dobbertin sein eigenes Unternehmen, das Medien Haus Dobbertin: Marco Hempel
Foto:
Hat in Dobbertin sein eigenes Unternehmen, das Medien Haus Dobbertin: Marco Hempel

Unternehmer Marco Hempel aus Dobbertin verrät in seinem Interview, was er an Elon Musk so interessant findet

von
10. Februar 2018, 12:00 Uhr

Vor gut elf Jahren zog es Marco Hempel von Thüringen in den Norden – nach Dobbertin. Dort lebt der 38-Jährige mit seiner Familie. Sohnemann wird in diesem Jahr eingeschult. Eine aufregende Zeit beginnt dann für den Unternehmer, der im Klosterdorf das Medien Haus Dobbertin aufgebaut hat. Als Technischer Redakteur für Luft- und Raumfahrttechnik schaut er sich gern einmal mit Teleskop den nächtlichen Himmel an. Im 20-Fragen-Interview verrät Marco Hempel SVZ-Redakteurin Sabrina Panknin noch einige andere Sachen.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in der Region?
Marco Hempel: Am Woseriner See. Dort haben wir oft gezeltet und außerdem ist es der tollste See hier in der näheren Umgebung.


Wären Sie Bürgermeister, was würden Sie sofort ändern?
Schwierige Frage. Ich würde einen Neustart der örtlichen Schule vorantreiben.


Was wollten Sie als Kind mal werden?
Verkehrspilot. Ich habe schon immer viel mit Flugzeugen gespielt. Eisenbahn – das war nie mein Ding.


Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mit dem Erstellen von Ersatzteil-Stücklisten für Flugzeuge.


Und wofür haben Sie es ausgegeben?
Für die ersten eigenen vier Wände im Studium.


Was würden Sie gerne können?
Ordnung halten. Das würde mir sehr viel Arbeit und Zeit ersparen.


Was stört Sie an anderen?
Unpünktlichkeit – das ist das Allerschlimmste.


Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Herzlich ist eher das verkehrte Wort dafür, mehr bedauernd. Und zwar über das Wahlergebnis der Bundestagswahl 2017.


Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Ich bin zu schnell gefahren und habe dafür meinen ersten Punkt kassiert.


Wer ist Ihr persönlicher Held?
Elon Musk. Weil er einfach ein Visionär ist. Er hat Ideen und setzt diese um.


Welches Buch lesen Sie gerade?
„Android“ von Peter Müller. Das ist sehr interessant, weil man Hintergründe erfährt, was mit Android eigentlich mal gedacht war.


Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Goldrausch in Alaska. Das ist ein gutes Sonntagsabend-Programm zum Einschlafen vorm Fernseher.


Wo trifft man Sie eher: Auf dem Fußballplatz oder bei einer Sportübertragung vor dem Fernseher?
Letzteres, leider. Aber sonst auf dem See mit einem Drachenboot. Wir belegen in der vierten Liga derzeit den 25. Platz.


Wen würden Sie gerne mal treffen?
Harald Lesch, weil er eine Koryphäe der theoretischen Physik ist.


Was kommt bei Ihnen auf den Tisch, wenn Sie auswärts essen: griechische, italienische, chinesische oder deutsche Küche?
Bei mir kommt argentinisches Steak auf den Tisch, am besten englisch. Also am Feuer vorbei getragen.


Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
„Every you every me“ von Placebo. Warum? Das bleibt mein Geheimnis.


An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne, und von wem haben Sie es bekommen?
Eine VR-Brille, die ich von meiner Frau geschenkt bekommen habe.


Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Eine eigene Sternwarte. Hier wäre es perfekt. Hier gibt es so dunkle Orte. Bei Käpt’n Müller zum Beispiel kann man fast 180 Grad schauen.


Was werden Sie als Rentner machen?
Reisen. Ich möchte in jedem Meer, in dem man baden kann, mal meinen Fuß gesteckt haben.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen?
Renko Dombrowski, ein junger Unternehmer aus Sternberg.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen