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Lebensbedrohlich verletzt : Schwerer Unfall bei Bahlenrade

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Audi-Fahrer erlitt lebensbedrohliche Verletzungen / Aus bislang unbekannter Ursache kam der 45-Jährige von der Fahrbahn ab

svz.de von
erstellt am 20.Aug.2014 | 09:06 Uhr

Zu einem schweren Verkehrsunfall mussten gestern früh gegen 4.20 Uhr Einsatzkräfte der Feuerwehr und des DRK zur Kreisstraße 117 ausrücken. Zwischen Bahlenrade und Granzin war aus bislang unbekannter Ursache der Fahrer eines Audis (45) von der Fahrbahn abgekommen und an einem Baum gelandet. Er kam per Helikopter mit schweren Verletzungen ins Schweriner Klinikum.

Vor Ort bot sich den Einsatzkräften ein wüstes Bild. Der Fahrer war in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste zum einen ärztlich versorgt und zum anderen aus dem Wrack befreit werden. Das war nicht so einfach, rund eine Stunde benötigten die 28 Kameraden der Feuerwehren Obere Warnow sowie aus Granzin-Greven, um den Fahrer befreien zu können. „Der Airbag war nicht ausgelöst, die Batterie ist unter dem Fahrersitz und der schwere Audi hat durchaus eine stabile Karosse – das alles in der Summe machte das Agieren nicht einfach“, erzählt Einsatzleiter David Wollgandt. Mit dem Einsatz schwerer hydraulischer Technik wie Schere und Spreizer wurde der Audi regelrecht auseinander genommen, zwischendurch mussten Notarzt und Rettungssanitäter den Verletzten immer wieder stabilisieren. Letztlich konnte der aus der Region stammende Fahrer mit lebensbedrohlichen Verletzungen in das Schweriner Klinikum transportiert werden. Ob auch Teufel Alkohol eine Rolle spielte, wird nach Auskunft der Polizei noch geprüft.

Wie es zu dem Unfall kam, muss noch geklärt werden. Nach ersten Erkenntnissen ist das Fahrzeug aus unbekannter Ursache ausgangs einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Nachdem ein Leitpfosten gestreift wurde, touchierte das Auto einen Baum, fuhr anschließend eine Böschung hinauf und durchfuhr mehrere Meter ein Maisfeld und dann wieder die etwa drei Meter hohe Böschung hinab, streifte in knapp zwei Metern Höhe erneut einen Baum und landete dann wieder auf der Fahrbahn und an dem Baum. Teile des Fahrzeugs bohrten sich in einen Baum, andere lagen mehrere Meter weit verstreut und ließen die Einsatzkräfte vor Ort nur erahnen, mit welchem Tempo das Fahrzeug unterwegs gewesen sein musste. Ein im Auto mitfahrender Hund erlitt einen Schock und wurde vom Ordnungsamt in Lübz in Obhut genommen. Die Kreisstraße 117 war für drei Stunden voll gesperrt.


 

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