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Apachen-Show Neu Damerow : Schwarzer Falke begeistert Gäste

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

26. Apachen-Live-Show mit „Kopfgeldjäger“. Publikum ist begeistert und deshalb gibt es zum Schluss viel Szenenapplaus

von
erstellt am 31.Jul.2017 | 21:00 Uhr

Das Wochenende stand ganz im Zeichen der Indianer am Neu Damerower See. Wolfgang Kring, selbst Autor, Regisseur und Hauptdarsteller, sowie seine Mitstreiter starteten mit „Kopfgeldjäger“ in die 26. Saison. Nach der sonnabendlichen Premiere folgte am Sonntag die zweite Vorstellung. Vier weitere stehen noch auf dem Programm. Manitou, der große Geist der Indianer, und der Wettergott Petrus hatten gemeinsam ein Einsehen und ließen es jeweils nur zu Beginn kurz regnen – die Vorstellungen selber konnten aber wie geplant stattfinden.

Die diesjährige Geschichte begann im Indianerdorf und endete im ersten Teil in der Stadt. Sie zeigte das Leben der Ureinwohner in ihren Tipis. Kring präsentierte wieder einmal seine Leistungsstärke in seinen Stunts sowie das uneingeschränkte Vertrauen seiner Trakehnerstute Schahé in ihren Reiter, mit der er im wahrsten Wortsinn durchs Feuer geht (springt). Es ist immer wieder erstaunlich, welche Ruhe das Tier und Kring ausstrahlen, wenn beide in dem Feuerring mit nur etwas mehr als drei Metern im Durchmesser stehen und der Rauch beiden in die Augen steigt.

In der Stadtszene geht es immer wieder typisch western-mäßig zu. Da können sich Trapper und zwielichtige Gestalten im Freudenhaus austoben oder zum Barbiergehen. Keifende Weiber streiten sich oder es gibt Banküberfälle. Und letztere rufen nun die Titelfiguren – die Kopfgeldjäger – auf den Plan. Sie sollen die Räuber fassen, wollen aber auch Geld mit den Skalps der Rothäute verdienen. Nach der Pause zeigt die Kavallerie mit ihrer Quadrille ihr Können und holt sich den verdienten Szenenapplaus, bevor es im weiteren Verlauf zu den Kämpfen mit den Indianern kommt.

Auch wenn die Grundidee sich stets ähnelt – Kampf der Indianer gegen weiße Eindringlinge – so sind dennoch die Neu Damerower Aufführungen immer wieder neu gefasst und die Rahmengeschichte wird interessant und vor allem gut gespielt. Viele Darsteller sind seit Jahren dabei , wie Conny und Anja Schladitz aus Plau oder Tramms sowie Michael Jahns aus Röbel, die seit 23 Jahren mit von der Partie sind. Die Parchimerin Stefanie Papenfuß ist das 17. Jahr dabei, sie fällt stets mit ihrem großen Federschmuck auf und ist auch beliebtes Fotomotiv nach Showende bei ihren Fans. Zum zweiten Mal dabei ist Anna Trampota aus Wendisch Waren, die mit ihrer Geige (live gespielt) zum Tanz der Weiber die Musik liefert. Ihr Debüt gab en Thomas Schilling aus Friedrichshof, der einen der Kopfgeldjäger spielt, sowie Felix Goltz aus Damm, der in der Stadt und als Indianer gleich in einer Doppelrolle agiert.

Viele der Zuschauer kommen stilgerecht gekleidet zu den Vorstellungen. „Wir sind Fans aus Grimmen und im Westernsportschießen aktiv. Deshalb besitzen wir auch diese passende Kluft. Außerdem spielen Freunde von uns hier mit“, erklären sie.

Nicole Timer aus Bölkow ist das erste Mal mit ihrem dreijährigen Sprössling in Neu Damerow und macht ein Erinnerungsfoto mit Sohn und Opa Thomas sowie der Indianerin Stefanie Papenfuß vor einem Tipi. „Als Kind war ich das letzte Mal hier, mag selbst die Pferde und jetzt ist mein Kleiner so weit, dass auch er dieses Flair hier bewusst erleben kann“, sagt die junge Frau begeistert, während auch die anderen Darsteller sich gern mit ihren Fans fotografieren lassen und Autogramme geben.

Vorstellungen Kopfgeldjäger: Weitere Vorstellungen finden am 5. und 12. August jeweils um 18 Uhr und am 6. und 13. August jeweils um 16 Uhr statt.


 

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