Vorbeugung : Schutz für Fahrräder erweitert

Polizeioberkommissar Eckard Tackmann beim Einfräsen des neuen Codes in das neue Fahrrad von Tobias  Fotos: Ilja Baatz
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Polizeioberkommissar Eckard Tackmann beim Einfräsen des neuen Codes in das neue Fahrrad von Tobias Fotos: Ilja Baatz

Gute Resonanz auf Codier-Aktion der Polizei in Lübz / Mahnung wegen vieler schlechter Sicherungen: Gutes Schloss durch nichts zu ersetzen

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15. September 2015, 06:00 Uhr

Die Polizei hat dieser Tage auch in Lübz wieder Fahrräder codiert.

Der Code enthält die Buchstaben LUP als Kürzel für den Landkreis, die Straße, in der der Eigentümer wohnt (verschlüsselt), die Hausnummer, die Initialen des Besitzers und das Codierjahr. Über die Aktion gibt es einen Nachweis, vergleichbar mit einem Fahrzeugschein. Wird das Fahrrad zum Beispiel nach einem Diebstahl irgendwo gefunden, lässt sich sehr gut recherchieren, wem es gehört. „Und wenn wir den Fahrer eines codierten Rades anhalten, der den Nachweis nicht vorlegen kann, ist es schlecht für ihn“, sagt Polizeihauptkommissarin Kathleen Guder. Erfahrungsgemäß schrecke der Code Diebe grundsätzlich erst einmal ab.

Auch die jüngste Aktion wurde gut angenommen. Kathleen Guder zufolge kommen in der Regel mehr ältere als junge Leute – aus einem guten Grund: Immer öfter schafften sich zum Beispiel Rentner besonders hochwertige E-Bikes (Elektro-Fahrräder) an, deren Preis in der Regel erst bei 1000 Euro beginne und bei denen nach oben keine Grenzen gesetzt seien.

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