Sternenpark : Schutz der Dunkelheit

Vortrag wirbt am 24. April für Sternenpark

svz.de von
17. April 2019, 09:22 Uhr

Kuppentin | Der Naturpark
Nossentiner/Schwinzer Heide soll ein Sternenpark werden. Für Bewohner ländlicher Gegenden ist es völlig normal, nachts zum Himmel aufzublicken und sich an Tausenden von Sternen zu erfreuen. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts nimmt in vielen Regionen der Welt der Einsatz künstlicher Lichtquellen im Außenbereich rapide zu.

In Städten und Ballungsräumen hat sich die Zahl der sichtbaren Sterne auf wenige Dutzend reduziert. Das weltweite Problem des Schutzes vor „Lichtverschmutzung“, der Aufhellung der natürlichen Nachtlandschaft durch künstliche Lichtquellen und wie für klare Sicht auch bei Nacht gesorgt werden kann, hat sich auch der Naturpark Nossentiner/ Schwinzer Heide in Zusammenarbeit zum Beispiel mit der Sternwarte Lübz auf die Fahnen geschrieben.

Unterstützung erfährt er seit etwa zwei Jahren durch die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung. Ein Ziel wäre zum Beispiel nicht die ganze Nacht die Straßenbeleuchtung eingeschaltet zu haben oder die Umstellung der kommunalen Beleuchtung auf LED, ohne unnötig die Umwelt aufzuhellen, ohne die nachtaktiven Tiere zu stören und Energie zu verschwenden. Zu diesem Vorhaben findet am Mittwoch, 24. April, um 19 Uhr, ein Vortrag statt. Ralf Koch, Leiter des Naturparks Nossentiner/Schwinzer Heide, erklärt das Projekt, aus dem Naturpark auch einen Sternenpark zu machen. Nach eigenen Worten hat er seine Leidenschaft zum Beruf gemacht und sein Amt seit 2016 inne. Es ist dem rastlos tätigen Naturfreund gelungen, das Spektrum des Naturparks um weitere Schwerpunkte zu ergänzen.

Im Pfarrhaus Kuppentin spricht Koch über das „Sternenpark-Projekt“, zu dem
der Naturpark werden möchte.

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