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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

22. November 2017 | 19:13 Uhr

Neue Ausstellung : Schätze suchen, Schätze finden

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

So geht es auch der Fotogruppe der Kreisvolkshochschule Ludwigslust-Parchim. Die Ergebnisse der Suche sind jetzt in der Kuppentiner Kirche zu sehen

Sanft streichen die beiden über die Gitarrensaiten. Ebenso sanft sind ihre Stimmen, die passend zur neuen Fotoausstellung in der Kuppentiner Kirche das Lied „Schätze suchen, Schätze finden“ singen. Gemeindepädagogin Petra Güttler und Gymnasiastin Merel de Baat haben auch den richtigen Ton bei der Musikauswahl getroffen. Die erste Vernissage des Jahres trägt den Titel „Augenblicke in der Natur“. Sie zeigt Aufnahmen der fortgeschrittenen Fotogruppe der Kreisvolkshochschule Ludiwgslust-Parchim. „Erinnern Sie sich einmal selbst“, sagt Werner Ansorge, vom Förderverein Kuppentiner Kirche e.V., bei der Ausstellungseröffnung in Richtung Besucher. „Es ist gar nicht so leicht, die richtigen Augenblicke in der Natur zu finden. Deshalb ist das Lied wirklich passend. Uns umgibt wirklich so viel Schönes und diese Bilder hier zeigen es.“

Wie an einer Perlenkette reihen sie sich auf. Es sind Tautropfen in einem Spinnennetz. Das ist nur eines von vielen Bildern der Ausstellung. Die Fotografien zeigen, wie geduldig der ein oder andere Fotograf gewesen sein muss, um genau diesen Moment mit Kamera einzufangen und für die Ewigkeit festzuhalten. Die unterschiedlichsten Perspektiven werden gewählt. „Ich habe mich sogar für eins meiner Fotos hingelegt“, verrät Fotogruppenmitglied Melitta Flemming. Insgesamt 13 Mitglieder zählt die Gruppe. Angeleitet und geschult werden sie von Fotografin Monika Lawrenz aus Woosten. Leider konnte sie wegen eines großen Auftrages auf dem Darß an der Vernissage nicht teilnehmen. Gabriele Schawe übernahm souverän ihren Part und begrüßte im Namen aller die Ausstellungsbesucher. Dankend nahm sie auch den Blumenstrauß von Christa Ansorge entgegen. Gemeinsam mit ihrem Mann organisiert sie immer wieder die Ausstellungen in der Kuppentiner Kirche und andere kulturelle Dinge wie Vorträge, musikalische Abende und, und, und...

Ganz leise stimmt sie ein weiteres Lied an, ein Modernes. Von Philipp Poisel „Wie soll ein Mensch das ertragen“ hatte Merel de Baat für die Vernissage vorgeschlagen. Petra Güttler war damit einverstanden. „Es war gar nicht so leicht, die passenden Lieder zu finden. Merel hatte die Idee, noch ein Lied von Philipp Poisel mit einzubringen. Und das ist wirklich toll“, sagt die Gemeindepädagogin voller Stolz. Begeistert sind auch die Ausstellungsbesucher an diesem Abend von der Schülerin und von den zahlreichen Fotografien der Fotogruppe. Wer auch einmal eintauchen möchte in „Augenblicke in der Natur“, der sollte sich auf den Weg nach Kuppentin machen. Denn die Fotografien sind noch bis zum 7. Juli in der Kirche zu sehen. Die Bilder zeigen, wie schön die mecklenburgische Umgebung ist. Sie zu suchen, zu finden und wahrzunehmen, liegt immer an einem selbst.

 


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