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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

12. Dezember 2017 | 22:44 Uhr

Es geht wieder los : Saisonstart im Bienenmuseum

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Die Einrichtungen vor den Toren Plaus sucht dringend Helfer. In diesem Jahr sind zwei Sonderausstellungen geplant

von
erstellt am 27.Apr.2017 | 05:00 Uhr

„Das Jahr 2016 hat uns sehr viel Kraft und Arbeit gekostet, aber am Ende können wir uns glücklich schätzen, denn unser Leader- und das Bingo-Projekt konnten erfolgreich umgesetzt und abgeschlossen werden“, so Reinhard Neumann auf der kürzlich stattgefundenen Mitgliederversammlung des Fördervereins Bienenmuseum e.V. in Plau-Quetzin.

Es war nicht leicht, das Museum in der Schauimkerei neu zu gestalten. „Jetzt aber können wir stolz zurück blicken und uns freuen über neues Inventar, die moderne Videotechnik und die Schauvitrinen. Auch die Beschilderung im Innen- und im Außenbereich mit übersichtlichen Tafeln sorgt für ein gutes Zurechtfinden auf dem Gelände. So konnte die Ausstellung nach Themenschwerpunkten neu gestaltet werden“, sagt Neumann und dankt im Namen seiner Mitglieder vor allem Helga Arndt, Regina Neumann und Helmut Melzer.

Am 1. Mai, zum Tag der offenen Tür in der Schauimkerei, die von Familie Bode geführt wird, ist auch das Bienenmuseum geöffnet. Ein weiterer Höhepunkt für den kleinen, aber sehr aktiven Förderverein ist der Tag des Honigs am 3. Juli. Zwei Sonderausstellungen sind in diesem Jahr geplant, zum einen über die Heideimkerei, zum anderen über neue Schädlinge und Krankheiten in den Bienenvölkern. Gerade Letzteres ist ein Thema, das in den kommenden Jahren an Bedeutung zunimmt, denn durch die klimatischen Veränderungen und den immer größer werdenden globalen Handel kommen auch bislang unbekannte Tiere (z.B. hier noch unbekannte Hornissenarten) in unsere Regionen, die den Bienen schwer zu schaffen machen.

Eine der wichtigsten Aufgaben sieht der Verein in der Gewinnung neuer Mitglieder und Sponsoren. Da sind zum einen die vier Jungimker aus der Klüschenbergschule, die unter der fachlichen Anleitung viel über das Imkern erfahren. Diese Jugendarbeit ist wichtig, denn viele noch aktive Imker sind bereits im Rentenalter, werden nach und nach aufhören und dann ist der Imkernachwuchs gefragt.

Eine weitere Aufgabe sind die Arbeitseinsätze des Vereins im Bienenmuseum und im Bienenweidegarten. Da fallen neben den laufenden Mäharbeiten auch andere Aufgaben an, so das Malern der Bienenhäuser, die Reparatur der Zäune und vieles mehr. Für die Bewältigung dieser Aufgaben sucht der Verein dringend einen Naturfreund, der sich möglichst auch ein wenig für die Imkerei interessiert und im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes für den Verein und seine Ziele engagiert. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem die Betreuung von Besuchergruppen und der Gärten sowie die Umsetzung von Ideen zur Steigerung der Besucherzahlen. Dabei spielen das Alter und die Qualifizierung eine untergeordnete Rolle, es kann sogar als Chance in eine neue Arbeitswelt betrachtet werden oder es bietet Senioren noch eine aktive Beschäftigung in der Gesellschaft. Nähere Auskünfte sind bei Reinhard Neumann und dem Förderverein Bienenmuseum erhältlich.

Auch über das Jahr 2017 hinaus denken die Mitglieder und sind aktiv eingebunden in die Planungen für eine Bienenstraße in der Region. An verschiedenen Orten, so die Vorstellungen, können kleine Ausstellungen auf die Imkerei verweisen, so könnte die Waldimkerei ein Thema werden.


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