Plau am See : Rettung aus eiskalter Elde

Beim Rettungseinsatz am Kritzower See  vor einigen Tagen kam die Hilfe für den Verunglückten zu spät.
Beim Rettungseinsatz am Kritzower See vor einigen Tagen kam die Hilfe für den Verunglückten zu spät.

Rentner will seinen Hund befreien und gerät selbst in Not

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23. März 2018, 20:30 Uhr

Glück im Unglück: Anders als vor nicht einmal zwei Wochen überlebten dieses Mal Herrchen und Hund einen unfreiwilligen Ausflug aufs Eis: Ein 75-jähriger Mann wurde am späten Donnerstagnachmittag aus einem Eisloch in der Elde in Plau am See gerettet.

Der Rentner hatte kurz zuvor seinen Hund retten wollen und hatte dazu die dünne Eisfläche des Flusses betreten. Plötzlich brach der Senior ein und stand bis zur Brust im eiskalten Wasser, informiert die Polizeiinspektion Ludwigslust. Dem Verunglückten gelang es nicht, sich selbst aus dem Wasser zu befreien. Ein gerade vorbeikommender Passant informierte umgehend die Beamten des naheliegenden Polizeireviers.

Zurück an der Unglücksstelle hatten ein Polizeibeamter und der Passant dem Rentner Holzlatten zugereicht. Es gelang beiden Helfern schließlich, den 75-Jährigen aus dem Eisloch zu ziehen und an Land zu bringen. Der Verunglückte wurde daraufhin zum Polizeirevier gebracht und dort vom Rettungsdienst untersucht. Glücklicherweise blieb der Senior aufgrund der schnellen Hilfe unverletzt, so dass er schon kurze Zeit später wieder bei seiner Ehefrau war. Auch sein Hund überstand den Zwischenfall unbeschadet.

Tragischer endete dagegen ein ähnlicher Vorfall am Kritzower See. An der Brooker Badestelle war ein 46-jähriger Mann am 10. März ins Eis eingebrochen und gestorben. Der Verunglückte wollte ebenfalls seinen Hund retten und kam dabei ums Leben, der Vierbeiner überlebte. Jegliche Rettungs- und Reanimations-Versuche kamen zu spät.

Angesichts des erneuten Vorfalls warnt die Polizei eindringlich vor dem Betreten von Eisflächen. Es besteht akute Lebensgefahr. mett

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