Gerichte und Getränke : Rastanlage in Broock geplant

Amtsleiter Norbert Timm: „Vorhaben würde Region attraktiver machen.“
Amtsleiter Norbert Timm: „Vorhaben würde Region attraktiver machen.“

Lübzer Stadtvertreter nehmen dem Vorhaben von Gundula Niemann durch den Beschluss eines Bebauungsplanes die erste Hürde.

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05. Januar 2016, 15:38 Uhr

Gundula Niemann aus Broock möchte auf einem Grundstück am Ortsausgang in Richtung Plau eine Rastanlage mit Imbiss eröffnen. Eingefasst wird der ehemalige Lagerplatz von der B 191 und der nach Kuppentin führenden Kreisstraße. Weil er allerdings im so genannten Außenbereich, also außerhalb der in einer Gemeinde bebaubaren Flächen, liegt, muss ein Bebauungsplan (kurz B-Plan) erstellt werden. „Privilegierte Vorhaben“ – etwa die von Landwirtschaftsbetrieben – sind davon ausgenommen.

Am 29. Oktober hatten die Lübzer Stadtvertreter als ersten Schritt beschlossen, dass ein B-Plan aufgestellt wird. Unlängst legten sie die „Frühzeitige Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung“ an dem Verfahren fest. Die etwa 20 anzuschreibenden „Träger öffentlicher Belange“ wie zum Beispiel der Landkreis mit verschiedenen Ämtern, das Forst- und Straßenbauamt, der Wasser- und Bodenverband, das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt (StALU) und Nachbargemeinden erhalten einen Vorentwurf des B-Plans, die Öffentlichkeit kann sich durch eine im Rathaus jedermann zugängliche Auslegung vom 20. Januar bis zum 22. Februar informieren. „Alle haben dann die Möglichkeit, sich mit dem Vorhaben vertraut zu machen und wer möchte, kann, Anregungen und Hinweise abzugeben“, sagt Norbert Timm, Leiter des Amtes für Stadt- und Gemeindeentwicklung im Amt Eldenburg Lübz.

Eingehende Hinweise werden unter Umständen in die Unterlagen eingearbeitet, worauf die öffentliche Auslegung mit nochmaliger anschließender Abwägung erfolgt. Am Ende steht der Satzungsbeschluss – eine kurze Beschreibung, die verdeutlicht, wie umfangreich der Werdegang auch für ein vergleichsweise kleines Vorhaben ist.

Geplant sei, warme wie kalte Gerichte und Getränke in dem Imbiss anzubieten. Außerdem soll ein Parkplatz gebaut werden. Angesichts der Tatsache, dass an genannter Stelle im Sommer viele Rad- und Kraftfahrer, aber auch Einheimische vorbeikommen, sei das Vorhaben zu begrüßen, meint Timm: „Es würde die Region attraktiver machen.“

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