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Kellerbrand in Lübz : Qualm im Flur eines Mehrfamilienhauses

vom

Früh um 6.54 Uhr wurden am Mittwoch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lübz zu einem Einsatz zum Fuchsberg gerufen. Als die ersten Kameraden am Haus 33 eintrafen, war bereits das gesamte Treppenhaus voller Rauch.

svz.de von
erstellt am 07.Mär.2012 | 06:28 Uhr

Lübz | Um 6.54 Uhr wurden gestern früh die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lübz zu einem Einsatz zum Fuchsberg gerufen. Als die ersten Kameraden am Haus 33 eintrafen, war bereits das gesamte Treppenhaus voller Rauch. Die Ursache war offensichtlich in einem der Kellerräume zu finden und so hatten die Kameraden zwei Aufgaben zu erfüllen: Zum einen den Brand zu lokalisieren und zu bekämpfen sowie zum anderen nach möglichen Verletzten im Treppenhaus zu suchen.

"Es ist sehr gefährlich, die Wohnung zu verlassen, wenn das Treppenhaus stark verqualmt ist. Mitunter erleiden Mieter beim Verlassen der Wohnungen im Treppenhaus Atembeschwerden und es droht Bewusstlosigkeit. Deshalb haben wir das Treppenhaus als erstes abgesucht", sagt Einsatzleiter Danilo Urbutat. Besser sei es, die Türen geschlossen zu halten, damit kein Rauch in die Wohnung eindringen kann. An den Fenstern sollte man sich für die Einsatzkräfte bemerkbar machen, lautet der Tipp der Kameraden. In einer Wohnung waren die Türen dagegen geöffnet worden und daher eine Gefahrensituation entstanden. Zum Glück waren nur die Zimmer komplett verqualmt und es gab keine Verletzten.

Derweil hatten die Lübzer auch ihre Kameraden der Wehr in Granzin/Greven nachalarmieren lassen, da sie weitere Atemschutzträger benötigten. Gemeinsam konnte die Brandstelle in einem Kellerraum gefunden und gelöscht werden. Dort waren nach ersten Erkenntnissen unter anderem Rattanmöbel verbrannt.

Zur Ermittlung der Brandursache wurde die Kriminalpolizei hinzugezogen, eine Brandstiftung als Ursache war nach erster Einschätzung vor Ort nicht auszuschließen.

Gegen 8.15 Uhr konnten der Einsatz vor Ort beendet werden und die Kameraden in ihre Gerätehäuser zurückkehren. Dort begannen dann die Aufbereitung und die Wiederherstellung der vollen Einsatzbereitschaft.

Auch auf die Mieter des Fuchsberges 33 kommt nun einige Arbeit zu, denn neben dem Durchlüften der Räume müssen die Waschmaschinen laufen, damit der Qualmgeruch aus der Wäsche entfernt werden kann.

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