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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

21. November 2017 | 09:19 Uhr

Neu Poserin : Poseriner im Einsatz für ihren Park

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Mitglieder des Angelvereins und engagierte Bürger bringen Kleinod wieder auf Vordermann. Straßenbau Am Blanken Lande fast fertig.

von
erstellt am 07.Mär.2017 | 09:00 Uhr

Am Blanken Lande von Neu Poserin ist es ruhig geworden. Die Baufahrzeuge rollen, fertigen die neue Straße an. Nur noch das Stück entlang des Poseriner Parkes muss gepflastert werden, dann ist die Straße fertig. Im vergangenen Jahr hatte es Auseinandersetzungen zwischen Anwohnern und Gemeindevertretern wegen der Baumaßnahme gegeben (wir berichteten). Diese wurden aber aus dem Weg geräumt. „Die Straße ist noch nicht ganz fertig. Aber ich denke, dass jetzt fast alle damit glücklich sind“, sagt Dieter Kloth, zweiter stellvertretender Bürgermeister. Seit dem Rücktritt von Kerstin Schünemann leitet der Neu Damerower gemeinsam mit dem ersten stellvertretenden Bürgermeister, Karl-Heinz Meissner, die Gemeindegeschicke.

Bezüglich des Straßenbaus war es Anwohnern wie Außenstehenden auch um Poserins Park gegangen, der an die Straße grenzt. Der Wegeverlauf stimmte nicht mit den Grundstücksgrenzen überein – das Bodenneuordnungsverfahren machte dies deutlich. Die Straße hätte in den Park hinein verlegt, Bäume dafür gefällt werden müssen. „Wir hätten die Fehler gleich korrigieren sollen“, sagt Dieter Kloth. Doch so weit musste es nicht mehr kommen. „Wir haben uns einigen können. Es musste für die Baumaßnahme kein Baum gefällt werden. Das wollten wir auch nie“, sagt Dieter Kloth mit Nachdruck. Ihm liegt ebenfalls viel am Poseriner Park.

Vor gut 20 Jahren wurde der Parkverein gegründet. Nicht nur die Dorfgemeinschaft sollte wiederbelebt werden, sondern vor allem das Kleinod sollte mit Pflege erhalten bleiben. Durch das engagierte Arbeiten der Poseriner Bürger entstand so ein „kleines Schmuckstück“ mit Bäumen, Rhododendren, einer Bühne, einer Brücke über den Zulaufgraben. Doch in den vergangenen Jahren schlief das Engagement immer mehr ein; die Brücke war marode, der Park musste aus Sicherheitsgründen gesperrt werden.

Jetzt haben sich wieder engagierte Einwohner zu einer Initiative „Poseriner Park lebt“ zusammengefunden. „Die kleine Brücke wird wieder flott gemacht. Wir haben die Füße abgesägt, Betonplatten hingelegt.“ Dankbar ist der Gemeindevertreter, der sich seit den 1980er Jahren kommunalpolitisch engagiert, vor allem Firma Kurt Schrader. „Ein Anruf genügte und die Firma hat uns unkompliziert Technik und Material zur Verfügung gestellt.“

Auch die nächsten Schritte zeichnen sich bereits ab. Die Betonplatten werden stabilisiert, das Gebiet um die Brücke wird geebnet, die Brücke selbst aufgearbeitet. Unterstützt wird das Vorhaben auch vom Neu Poseriner Angelverein. Deshalb findet der kommende Arbeitseinsatz am Sonnabend, 11. März, um 9 Uhr im Poseriner Park statt. Dort gibt es nämlich noch eine Menge zu tun. Und gemeinsam wolle man das Projekt anpacken, damit der Park wieder das „kleine Schmuckstück“ in Neu Poserin wird, das es einmal gewesen ist.  

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