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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

19. November 2017 | 15:30 Uhr

Goldberg : Politiker ebnen Weg für neue Bauprojekte

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

B-Pläne Nr. 12 und 13 stehen: Ferienhausgebiet am Goldberger See und Wohnheim können gebaut werden

von
erstellt am 10.Mär.2017 | 21:00 Uhr

Gleich zwei Baustellen soll es in Goldberg in naher Zukunft geben – und das in unmittelbarer Nähe zueinander. Zwei Ideen, zwei Investoren. Zum einen soll auf dem ehemaligen Goldberger Kasernengelände „Artur Becker“ ein Ferienhausgebiet entstehen, zum anderen will die Diakoniewerk Kloster Dobbertin gGmbh nordöstlich der Wetterstation ein Wohn- und Pflegeheim für Autisten errichten (wir berichteten). Dazu haben die Stadtvertreter Goldbergs jetzt getagt – und Planungssicherheit geschaffen.

Statt Erlebnis soll es jetzt am Goldberger See Entspannung geben – in Form von Ferienhäusern. Der Investor, die Firma M & LP Immobilien GmbH & Co. KG, hat sich zudem mit dem Betreiber der Goldberger Putenfarm geeinigt. „Die Hindernisse sind aus dem Weg geräumt. Alles ist einvernehmlich passiert“, erklärt Bürgermeister Peer Grützmacher. Dem Abschluss eines städtebaulichen Vertrages nach § 11 Absatz 1 des Baugesetzbuches stand deshalb nichts mehr im Wege. Deshalb haben die Goldberger Stadtvertreter diesem auch mehrheitlich in ihrer jüngsten Sitzung zugestimmt. So auch dem ergänzenden Aufstellungsbeschluss. „Wir haben den Vertrag um die Fläche der Putenfarm erweitert. Die Bauleitplanung obliegt ja der Gemeinde. Aber die Kosten für die Planung übernimmt natürlich der Investor“, erläutert Peer Grützmacher weiter. Auf Grundstücken zwischen 400 und 500 Quadratmetern sollen dann Häuser – in Holzverbundbauweise – mit 60 bis 120 Quadratmetern Wohnfläche gebaut werden. Bau und Verkauf übernimmt ebenfalls der Investor, die M & LP Immobilien GmbH & Co. KG aus dem Saarland. „Ich hoffe, dass die Investoren noch in diesem Jahr die ersten Musterhäuser fertig haben“, wünscht sich Goldbergs Bürgermeister.

Noch nicht ganz soweit ist das andere Bauprojekt, für das die Diakoniewerk Kloster Dobbertin gGmbH verantwortlich ist. „Das Gebiet rund um die Wetterstation ist noch Erholungsgebiet gewesen, also kein Bauland im engeren Sinne“, erläutert Peer Grützmacher. In der jüngsten Stadtvertretersitzung wurde dem Aufstellungsbeschluss Bebauungsplan Nr. 13 mehrheitlich zugestimmt. „Es muss erst Baureife hergestellt werden, damit die Diakonie mit dem Neubau beginnen kann.“ Das kann dauern – sechs bis acht Monate kann sich das Verfahren noch hinziehen. „Die Mühlen der Behörden arbeiten langsam. Auf dem Areal hat vorher nichts gestanden; Anschlüsse müssen geprüft werden. Wir haben jetzt die Voraussetzungen für den Neubau geschaffen“, sagt Peer Grützmacher.

Der Weg für ein neues Pflege- und Wohnheim ist also geebnet. Jetzt kommt es auf die Behörden an, damit es auch mit diesem Bauprojekt im Goldberger Raum weitergehen kann. Gut 1,8 Millionen Euro investiert die Diakonie in das neue Zuhause für Autisten – verriet Hans Hopkes, Diakoniewerk-Geschäftsführer, im SVZ-Gespräch.

 

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