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UNterstützer : Plaus Tierschützer suchen noch immer Verstärkung

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Neuorganisation der Tierschutzstation nicht ohne Hürden / Vorstand hofft auf ehrenamtliche Unterstützer

von
erstellt am 05.Mai.2014 | 22:00 Uhr

Gut drei Wochen ist her, dass die neue Mannschaft die Geschicke der Tierschutzstation in Plau am See und damit das Schicksal ihrer Insassen in die Hand nahm. Ein „Probehalbjahr“ gab es für die Crew nicht. Alles musste klappen. Möglichst optimal. Und möglichst auch von Anfang an. Denn hier geht es nicht um Papier, das notfalls geduldig wartet. Hier müssen tagtäglich Tiere versorgt und bewegt, Käfige gereinigt, Papierkram und alles Anfallende erledigt werden.

Nach der Vorstandswahl Anfang April ist das jetzt quasi ein Neuanfang. Gewagt von Plauer Tierfreunden, die nicht tatenlos zusehen wollten, wie 20 Jahre Tierschutz in Plau am See, 20 Jahre engagierte Arbeit den Bach runtergehen.

„Die Neuorganisation ist schon schwierig. Doch, ich denke, wir haben uns ganz gut eingefuchst“, ist Vereinsvorsitzende Uta Kassler mit dem Status Quo nach den ersten Wochen zufrieden. Abwechselnd mit Dagmar Schilling und Eva-Maria Schaft, ihren beiden Mitstreiterinnen aus dem Vorstand, sichert die Plauerin zurzeit die täglichen Schichten in der Station. Darüber hinaus hat sich eine gute Hand voll Tierfreunde gefunden, die langfristig Arbeiten in der Station übernehmen wollen. Ehrenamtlich, wie das Vorstandstrio. „Trotzdem könnten wir noch ein paar Leute gebrauchen, die uns bei der Versorgung der Tiere an ein oder auch mehreren Tagen in der Woche unterstützen“, räumt Uta Kassler ein und macht auch auf die Möglichkeiten einen Praktikums aufmerksam. Auch sei die Station eine Einrichtung, in der Sozialstunden abgeleistet werden können. Arbeit gibt es genug - dafür sorgen zurzeit 16 Katzen – ausgesetzte, kranke, Tiere die keiner haben will aber auch Pensionsgäste – und momentan ein Hund.

Auf Dauer wird die nur schwer vom Vorstand zu schaffen sein. „Das Beste wäre, wir könnten jemanden als Stationsleiter oder -leiterin einsetzen“, sagt Uta Kassler. Allerdings sieht sie keine Chance, eine solche Stelle aus eigener Kraft zu finanzieren. „Unsere Hoffnung ist, einen Sponsor zu gewinnen, dem der Tierschutz wie uns am Herzen liegt und der uns monatlich mit einer kleinen Spende unter die Arme greifen könnte“, sagt sie.

Dagmar Schilling, Eva-Maria Schaft und Uta Kassler hoffen auch auf den kommenden September. „Im Moment ist das Kontingent ausgeschöpft, dann aber hätten wir die Option, vier Bufdis zu beschäftigen“, sagt Uta Kassler. Jede Stelle 40 Stunden pro Woche, jeweils anderthalb Jahre. Bis dahin muss eine andere Baustelle behoben sein: Die Homepage des Vereins. Auch dafür wird dringend jemand gesucht, der sie für wenig oder kein Geld betreut.

 

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