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Im Lichte : Plauer Wahrzeichen strahlt auch ohne sein Leuchtfeuer

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Imposant: Seit Mitte November in Betrieb / WSA stimmte „Aufrüstung“ des Turm zu

svz.de von
erstellt am 14.Dez.2015 | 16:34 Uhr

Drei Sommer sind seit Bau und Eröffnung des Leuchtturms an der Plauer Mole ins Land gegangen. Seither hat sich der Turm zur Sehenswürdigkeit, zum beliebten Ausflugsziel gar zum Wahrzeichen der Stadt entwickelt. „Gerade in den Morgen- und Abendstunden sieht man Einheimische wie Touristen, die den Leuchtturm sehr gern als Fotomotiv nutzen oder einfach den Ausblick von Mole und Metow genießen“, weiß Michael Wufka, Geschäftsführer der Tourist Info Plau am See GmbH.

Plaus Touristiker hatten sich überlegt, wie sie den Turm noch mehr und noch besser in Szene setzen können. Denn, dass da noch mehr geht, war klar. Und „mit Licht“ war die Lösung. Die hatte schon einem anderen Wahrzeichen der Stadt, dem Bergfried der Plauer Burganlage, dank Sponsor Hotelier Herbert Rauer zu mehr Strahlkraft verholfen. „Allerdings war es beim Leuchtturm nicht ganz so leicht zu bewerkstelligen“, erklärte Michael Wufka. „Weil auf dem Leuchtturm ein Leuchtfeuer installiert ist, das Schiffen und Booten in der Dunkelheit die Einfahrt zum Eldekanal weist.“ So mir nichts dir nichts zusätzliche Beleuchtung am Turm zu installieren, kam also nicht in Frage. Dafür brauchte es die Genehmigung vom Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA). „Als wir das WSA im Sommer erneut für unsere Idee begeistern wollten, war man dort nicht mehr grundsätzlich dagegen wie zuvor“, so Wufka. Aber: Erst eine Probebefeuerung der Bundeswasserstraße im Herbst sollte zeigen, ob die Befeuerung ihren Zweck erfüllt. „Sie tut es, stellten die Verwantwortlichen beim WSA fest und gaben uns für unser Vorhaben grünes Licht.“

Mitte November war die Beleuchtung – eine Standardbeleuchtung bestehend aus Boden-Decken-LED-Strahlern, die mit der Straßenbeleuchtung gekoppelt ist – am Turm installiert, brennt seitdem und macht dem Leuchtturm im wahrsten Sinne des Wortes alle Ehre. Den Auftrag hatte der Plauer Elektriker Christian Wolf übernommen. Die sieben Plauer Köche, von denen man gewohnt ist, dass sie bei ihrem Koch-Format zusammenstehen, taten sich auch bei diesem Projekt zusammen. Sie gaben 777 Euro und finanzierten die Beleuchtung damit zu zwei Dritteln.

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