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Schnelles Internet : Plau-Nord wird zum Glasfaser-Zugpferd

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

DSL soll bis März 2018 laufen / Ziehen Plauer Süden und Zentrum nun nach?

von
erstellt am 18.Aug.2017 | 05:00 Uhr

In dieser Woche hat die Wemacom mit dem Ausbau des DSL-Glasfasernetzes für schnelles Internet in Plau am See begonnen. Noch nicht im Komplettausbau, sondern zunächst im Bereich Plau-Nord. Das Schweriner Telekommunikationsunternehmen, das im Luftkurort lange für das Zustandekommen von 900 Vorverträgen geworben hatte (und weiter wirbt), hatte sich nach der zweiten Fristverlängerung Ende Juni für diese Investition entschieden. „Dieser Bereich lässt sich für unser Unternehmen wirtschaftlich darstellen“, erklärt Mario Jeske, Gruppenleiter Privatkundenvertrieb bei der Wemacom. „Die Haupttrasse liegt, und von daher werden wir die Quetziner Straße ab Bundesstraße 103 bis raus nach Quetzin in den nächsten Wochen ausbauen.“

Aktuell laufen die Arbeiten am Gerichtsberg. Hier werden die ersten Kunden wahrscheinlich ab Oktober mit Lichtgeschwindigkeit durch das Internet surfen können. „Wenn alles gut läuft und wie geplant bis Ende September alle Genehmigungen vorliegen, werden wir den Bauzeitenplan für die anderen Bereiche in Plau-Nord aufstellen“, so Jeske. Derzeit ginge das Unternehmen davon aus, dass die hier nächsten Kunden Ende des ersten Quartals 2018 am Netz sein werden.

In Plau-Nord geht es also vorwärts - nicht zuletzt, weil hier die geforderten 150 Vorverträge geschlossen werden konnten. Wie aber stehen die Chancen für die Erschließung des Plauer Zentrums und von Plau-Süd. Im Grunde gut. „Wir haben beobachtet, dass die Leute abwarten, ob wir tatsächlich bauen“, fasst Jeske das Taktieren der letzten Monate zusammen. „Indem wir jetzt Plau-Nord ausbauen zeigen wir ganz klar, dass wir Wort halten“, betont der Gruppenleiter Privatkundenvertrieb. Generell müsse man sagen, dass die Wemacom über Vorverträge die Wirtschaftlichkeit ihrer Investition sichern muss und sichern will. In Zahlen bleiben für Plau-Süd also auch weiter 250 Verträge, für das Plauer Zentrum stehen nach wie vor 500 als Muss.

Mit dem Ziel, Plau glasfasertechnisch komplett zu erschließen, hatte das Schweriner Unternehmen die Vorvertragsfrist zweimal verlängert. Mit einem finanziellen Vorteil für die unterzeichnenden Kunden: Sie zahlen für ihren Hausanschluss lediglich 299 statt 1450 Euro. „Eine weitere Fristverlängerung wird es nicht geben“, sagte Jeske gestern auf Anfrage. Einen Anreiz gebe das Unternehmen aber auch künftig. So werden Kunden, die sich jetzt zwecks Glasfaser-Anschluss mit der Wemacom in Verbindung setzen, 399 Euro zahlen. „Und auch das ist immer noch lukrativ“, betont Jeske.

Alle anderen Kunden mit Vorverträgen, die im Plauer Zentrum bzw. Plau-Süd zuhause sind, werden über die möglichen zeitlichen Abläufe der Erschließung demnächst direkt von der Wemacom informiert.

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