Goldberg : Platz da – für den Abrissbagger

Der Schandfleck verschwindet: Stück für Stück wird das Gebäude der ehemaligen KLU GmbH abgerissen.
Der Schandfleck verschwindet: Stück für Stück wird das Gebäude der ehemaligen KLU GmbH abgerissen.

Bis Ende Mai wird der Abriss der Gebäude auf dem ehemaligen KLU-Gelände in Goldberg dauern

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29. April 2015, 22:00 Uhr

Stück für Stück bewegt sich der Bagger langsam vorwärts. Auf dem ehemaligen Gelände der Kunststoffaufbereitung-Lager & Umschlags GmbH Goldberg verändert sich etwas. Das sogenannte KLU-Gelände an der Raiffeisenstraße verschwindet, wird derzeit abgerissen. „Seit Jahrzehnten ist dieses Gelände ein Schandfleck. Jetzt endlich verschwindet er“, erzählt Marko Kinski, Leitender Verwaltungsbeamter (LVB) im Amt Goldberg-Mildenitz. Auch ein großes Schild vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz – direkt hinter dem Bauzaun – kündigt von dem Vorhaben in der Mildenitzstadt. Denn das Landwirtschaftsministerium fördert den Abriss. „Zu hundert Prozent“, wie Marko Kinski bestätigt. Die Fördermittel aus dem „Rückbauprogramm zur Sanierung devastierter Flächen in ländlichen Räumen“ sind zugesichert, nur der Zuwendungsbescheid fehle noch. „Der Abbruch und auch die Räumungsarbeiten werden aus diesem Fördertopf finanziert“, wirft Anett Voß, Bauamtsmitarbeiterin, ein.

Nur schwer kommt der Bagger voran. „Vieles müssen wir von Hand machen, da das Gelände sehr unzugänglich ist“, sagt ein Mitarbeiter der Lenuweit Abbruch-Transporte-Recycling Firma aus Teterow, die derzeit die Abbrucharbeiten auf dem städtischen Gelände vornimmt. Auf dem insgesamt rund 5,1 Hektar großen Gelände plant die IBC Solar AG eine Photovoltaikanlage zu errichten (wir berichteten). Damit geht die Stadt Goldberg einen weiteren Schritt in Richtung erneuerbare Energien und umweltschonende Zukunft.

Bis Ende Mai sollen die Abbrucharbeiten auf dem ehemaligen Gelände der KLU GmbH dauern. Einigen Müll, große Bigpacks, muss die Stadt allerdings selbst entsorgen. Kostenpunkt: Zirka 16 000 Euro Eigenanteil. Der Abbruch wird um die 200 000 Euro betragen.

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