Vorbereitung : Plan: Flüchtlinge erst in Städte bringen

Gudrun Stein
Gudrun Stein

Momentan zwar kein Wohnungsleerstand, aber auch Amt Eldenburg Lübz will helfen

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08. September 2015, 18:00 Uhr

Zwar wurden in ihrem Zuständigkeitsbereich bisher noch keine Flüchtlinge aufgenommen, aber Gudrun Stein, Leitende Verwaltungsbeamtin des Amtes Eldenburg Lübz, ist sich sicher: „Wir können alle täglich sehen, wie dramatisch sich die Lage entwickelt. Die Aufgabe, darauf zu reagieren, kommt auch näher zu uns.“

Weil vielfach Familien mit Kindern kämen, müsse man daran denken, die kleinen in Kindergärten und die älteren möglichst problemlos in Schulen unterbringen zu können. Deshalb stünden bei den Planungen erst einmal die Städte im Mittelpunkt. Bei der Lübzer Wohnungsgenossenschaft gebe es gegenwärtig jedoch keinen Leerstand. „Und unbewohntes kommunales Eigentum wäre nicht zumutbar und der Sanierungsaufwand unverhältnismäßig hoch“, so die Verwaltungs-Chefin. In den Gesprächen mit dem Landkreis habe man ebenfalls geklärt, dass eventuell auch in den Lübzer Raum kommende Flüchtlinge nicht erst nach Parchim fahren müssten, um das ihnen zur Verfügung gestellte Geld abzuholen, sondern dass das Lübzer Rathaus Anlaufpunkt wäre.

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