musikprojekt : Philippinischer Tanz in Lübz

Tinikling, philippinischer Tanz kolonialen Ursprungs, probierten die Schüler ebenfalls aus.  Fotos: monika maria degner
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Tinikling, philippinischer Tanz kolonialen Ursprungs, probierten die Schüler ebenfalls aus. Fotos: monika maria degner

Kurz vor Schuljahresende veranstaltete die Schule am Neuen Teich ein facettenreiches Musikprojekt

svz.de von
10. Juli 2015, 08:02 Uhr

Eine kleine Schule mit großem Anspruch: Die Förderschule am Neuen Teich hat ein Musikprojekt auf die Beine gestellt, ein Projekt für alle, und das nur knapp zwei Wochen vor Zeugnisausgabe. Musiklehrerin Heike Steppeling leitet das Projekt und wirkt nun gar nicht wie jemand, der außerunterrichtliche Tätigkeiten als Belastung empfindet, auch jetzt nicht, kurz vor Schuljahresschluss.  „Weihnachten gaben wir ein Weihnachtskonzert“, berichtet sie rückblickend, „wir haben eine Musicalfahrt zur Aufführung von ,Rocky‘ nach Hamburg gemacht und das Musikprojekt heute ist der Jahresabschluss des Fachbereichs.“

Alles tun, was Schüler anspornt, sie stärkt, ihnen neue Horizonte eröffnet – die Schule strahlt dieses Motto unausgesprochen aus.  Schaut man sich in der Eingangshalle um, sieht die bühnenartige, je nach Jahreszeit anders dekorierte „Insel“ inmitten und blickt hoch zur umlaufenden Galerie, an der Porträts von Schülern  aufgehängt sind, so muss man den Eindruck gewinnen, dass dies hier eine Art Schul-Zuhause der Kinder und Jugendlichen ist. Denn lernende junge Menschen sind da abzuholen, wo sie stehen. Dies aber ist im geregelt leistungsorientierten Aufbau des Schulsystems oft nicht möglich. Schüler, die mit Lernschwierigkeiten, welchen auch immer, auf dieses System reagieren, können in einer Förderschule wie der am Neuen Teich tatsächlich eine Heimat finden.

„Ich bin ich“ von der Gruppe Rosenstolz sangen Lena Leuchtenberg (15) und Jasmin Klewenow (14) in der Karaoke-Station des Projekts im Duett. „Wir haben ins Mikro gesungen und auf dem Bildschirm wurde der Gesang dargestellt“, erklärt Lena anschließend. Die beiden Mädchen und Mitschüler Marvin Titze (16) sind vom Projekt  begeistert. Projekte seien immer besser als normaler Unterricht und im Projekt lerne man doch auch, meinen sie.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der SVZ vom 10. Juli und im ePaper.            

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