Wiedersehen : Passows Ehemalige trafen sich

Beim Erzählen werden alte Erinnerungen an die Passower Schulzeit ausgetauscht.
Beim Erzählen werden alte Erinnerungen an die Passower Schulzeit ausgetauscht.

Bein elften Treffen der einstigen Schüler wurden viele schöne Erinnerungen an alte Zeiten wach

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18. September 2017, 05:00 Uhr

Zum elften Mal trafen sich am vergangenen Samstag ehemalige Absolventen der früheren Schule von Passow, diesmal im Restaurant der Lübzer Eldeterrassen. Ins Leben gerufen war das alljährliche Treffen einst von Christa Deppe-Zemelka anlässlich ihrer Goldenen Konfirmation. Da waren genug Anschriften ehemaliger Klassen- und Schulkameraden zusammengekommen. Sie wurden anfangs in das Passower Schloss eingeladen, in den Folgejahren nach Charlottenhof. Die Initiatorin lebt nunmehr in Mettmann bei Düsseldorf und hat ihren Schulfreunden einen Bildband mit vielen Fotos von Ehemaligen hinterlassen. Als Organisator ist inzwischen Werner Maaker (75) in ihre Fußstapfen getreten. Er stammt wie viele seiner Altersgenossen aus Welzin, lebt aber inzwischen in Schwerin. Mit 15 Altersgenossen wurde er 1950 in die Passower Schule eingeschult und besuchte sie bis zur 5. Klasse, dann wurde er wegen des Todes seiner Eltern zum Heimkind. „Ich kann mich noch gut an meinen Schultornister aus Igelit und die zwei Schiefertafeln erinnern, die jeder von uns darin hatte.“ 60 Anschriften hat Maaker in seiner Kartei versammelt. Inzwischen sind auch die Lebenspartner der einstigen Passower Schüler dabei. Sie werden wie selbstverständlich mit zum Schultreffen eingeladen und tauschen gern gemeinsame Erinnerungen aus.

Auch ein ehemaliger Lehrer war unter den 25 Gästen des Treffens: Rudolf Langwasser. Er ist inzwischen 92 Jahre alt, erinnert sich aber noch genau an die Zeit, in der er in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg als Hilfslehrer zeitweise mehr als hundert Kinder in Passow unterrichtete. Er qualifizierte sich zum Fachlehrer für deutsche Literatur. Gelegentlich unterrichtete er aber auch Chemie und Physik. „Das war nicht so ideologisch überfrachtet“, erinnerte er sich im SVZ-Gespräch. Später übernahmen dann ehemalige Schüler als inzwischen ausgebildete Fachlehrer an der Passower Schule diese Arbeit. Inzwischen hat er Werner Maaker das Du angeboten.

Die achtklassige Passower Schule bestand bis zur Wende. Danach wurde sie durch einen Grundschulneubau ersetzt und beherbergt heute das Heimatmuseum des Dorfes.

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