Feuerwehreinsatz : Partykeller in Plau nachts ausgebrannt

Total verkohlt: Vom Partyraum ist nichts mehr übrig. Jetzt wird die Brandursache ermittelt.  Fotos: michael-günther bölsche
2 von 2
Total verkohlt: Vom Partyraum ist nichts mehr übrig. Jetzt wird die Brandursache ermittelt. Fotos: michael-günther bölsche

Kriminaldauerdienst ermittelt derzeit die Brandursache. Schaden: ca. 3000 Euro

23-11367996_23-66109657_1416396559.JPG von
24. Januar 2018, 20:50 Uhr

Heute früh gegen 2.30 Uhr bemerkte ein Anwohner Rauch aus einem Nebengebäude der ehemaligen Neuapostolischen Kirche in der Strandstraße in Plau. Umgehend wurde die Feuerwehr alarmiert, die mit drei Fahrzeugen relativ schnell vor Ort war. „So konnten wir umgehend mit der Brandbekämpfung beginnen und dadurch ein Übergreifen auf andere Gebäude verhindern“, so Wehrführer Ronny Ax. Gemeinsam mit 14 Kameraden, zum Teil unter Atemschutz, wurde gegen die Flammen angekämpft. Positiv war, dass die Elde direkt an der Strandstraße entlang fließt und so Löschwasser ausreichend zur Verfügung stand.

Bei dem Brand handelt es um eine ehemalige Garage, die zu einem Partyraum umfunktioniert wurde und sich direkt unterhalb der ehemaligen Neuapostolischen Kirche befindet. Der Raum brannte komplett aus und den Sachschaden beziffert die Polizei mit rund 3000 Euro. Der Kriminaldauerdienst hat jetzt die Ermittlungen aufgenommen. Derzeit gehen die Beamten nach erster Einschätzung von einer technischen Ursache als Brandursache aus. Die Ermittlungen sind aber noch nicht abgeschlossen.

Für die Plauer Wehr war dies bereits der achte Einsatz in diesem Jahr. Bereits am Dienstagmorgen waren sie zur Unterstützung mit ihrer Drehleiter sowie sieben Kameraden bei einem Großfeuer in Krakow am See angefordert worden. Ein vierstöckiges Wohnhaus mit vielen Nebengebäuden war dort in Brand geraten und die Plauer leisteten wertvolle Hilfe im Zusammenspiel mit weiteren Wehren aus der gesamten Region Krakow.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen