Landunter in Lübz : Park versinkt im Wasser

<strong>Weil die Tiefstelle</strong> im Lübzer Stadtpark nicht ans zentrale Rohrsystem angeschlossen ist, versinkt sie öfter im Wasser. <foto>ilja baatz</foto>
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Weil die Tiefstelle im Lübzer Stadtpark nicht ans zentrale Rohrsystem angeschlossen ist, versinkt sie öfter im Wasser. ilja baatz

Der anhaltende Regen hat ganze Arbeit geleistet: Der Rand des Lübzer Stadtparks hinter dem Rathaus steht großflächig unter Wasser. Schuld ist der fehlende Anschluss ans zentrale Entwässerungssystem.

svz.de von
11. Januar 2013, 10:25 Uhr

Lübz | Der anhaltende Regen hat ganze Arbeit geleistet: Der Rand des Lübzer Stadtparks hinter dem Rathaus steht großflächig unter Wasser. "Das Problem besteht darin, dass sich dort ein Tiefpunkt befindet, der nicht an die zentrale Entwässerung angeschlossen ist", erläutert Fred-Jan Salomon, Leiter des Fachbereiches Bau bei der Stadt und im Amt Eldenburg Lübz, die Ursache. "Geschaffen wurde zwar eine provisorische Versickerung, die aber schnell an ihre Grenzen kommt, wenn der Boden wie jetzt durch den Niederschlag und den erhöhten Wasserstand der Elde gesättigt ist." In den Fluss könnte man nur sehr schlecht Leitungen in der erforderlichen Tiefe von mindestens 70 Zentimeter (zu niedrige können einfrieren) und mit genügendem Gefälle führen, weil er zu hoch liegt. Am besten wäre, die Fläche an den auf der anderen Seite gelegenen Straßenkanal anzuschließen, doch zusätzlich zu dem auch hier bestehenden Gefälleproblem müsste man sehr viel aufreißen, was mit hohen Kosten verbunden sei: "Und jeder Euro, den man nicht hat - die allgemeine finanzielle Situation der Kommunen ist hinlänglich bekannt - tut weh." Ursprünglich habe die Stadt beabsichtigt, den Missstand mit Hilfe der Städtebauförderung zu lösen, doch durch sie werde es dafür nach jetzigem Stand keine Mittel mehr geben. Über die schon sicheren Zuweisungen für die Sanierung/Erweiterung der Grund- und Regionalen Schule hinaus sei nichts zu erwarten. Für das mit größte Bauvorhaben unserer Region haben die Planer noch bevorstehende Ausgaben in Höhe von rund acht Millionen Euro errechnet.

"Trotzdem ist es ja nicht so, dass wir das Problem nicht im Auge behalten", sagt Salomon. "Wenn wir zum Beispiel die noch nicht grundlegend sanierte Brücke über den Gerberbach neben dem Stadtpark erneuern, was uns eh bevorsteht, gibt es eventuell die Möglichkeit, eine Lösung zu schaffen. Zumindest wird dies dann einbezogen. Wann genau, ist allerdings noch nicht klar."

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