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19. November 2017 | 17:17 Uhr

18. Jugendkunstpreis : Parchim überragender Sieger

vom

Abräumer beim 18. Jugendkunstpreis des Karnevallandesverbandes waren Vertreter aus Parchim. Vor allem die Show`n Dance Company des SV Einheit Parchim siegte in etlichen Kategorien und stellte das beste Tanzmariechen.

svz.de von
erstellt am 26.Mär.2012 | 10:59 Uhr

Abräumer beim 18. Jugendkunstpreis des Karnevallandesverbandes waren Vertreter aus Parchim. Vor allem die Show`n Dance Company des SV Einheit Parchim siegte in etlichen Kategorien und stellte das beste Tanzmariechen.

Die Veranstaltung, wie immer in hervorragender Weise vom Goldberger Karnevalclub GKC 94 ausgerichtet, war gekennzeichnet vom Leistungswillen aller Teilnehmer. "Es gab gegenüber den Vorjahren eine deutliche Steigerung", schätzte Jens Brüggert, der Chef der fünfköpfigen Jury, ein. Der Bewertung zugrunde gelegt wurde die Richtlinie des Bundes Deutscher Karneval (BDK), die allerdings nicht ganz so streng ausgelegt wird. "Schließlich soll ja auch der Spaß an diesem Wettbewerb im Vordergrund stehen und es ist ja keine Vorstufe für weitere Ausscheide", meinte Brüggert.

Dass dennoch die Grundwerte beachtet werden, mussten beispielsweise die Dance Deluxe von Show`n Dance Company spüren. Ihr Beitrag "Die dunklen Mächte holen euch alle" war sehr gut gelungen und bekam 405 Punkte, welches den zweiten Platz in der Kategorie Schautanz, gemischt ab 12 Jahre, bedeutete. Hier hätten sie ganz klar den Sieg holen können, wenn die Akteure Schuhe angehabt hätten. "Zu einem Karnevals-auftritt könnte man zwar barfuss auftreten, bei einem Tanzwettbewerb aber nicht", meinte der Jurychef. Das kostete zwei Punkte und würde bei offiziellen Wettbewerben die Disqualifikation bedeuten. Auch das Verlieren von Requisiten ist ein Ausscheidungsgrund, ansonsten wurden u.a. die Choreografie und die Tanzschritte bewertet, die Originalität des Tanzes sowie die Disziplin.

Aus Parchim nahmen neben der Show`n Dance Company weitere Gruppen wie die Dance4Generations - ebenfalls vom SV Einheit - sowie vom Carnevalclub (PCC) teil. Somit stellten die Parchimer in sechs von sieben Kategorien die Sieger. Der SV Einheit wurde für diese Leistungen als bester Verein geehrt. Zusätzlich konnten sie mit Elisabeth Mamonow das beste Tanzmariechen in der Altersklasse Jugend bis elf Jahre stellen. Elisabeth erreichte mit 438 Punkten die höchste Einzelwertung.

All die anderen Gruppen aus Dabel, Goldberg, Stavenhagen, Anklam oder Neubrandenburg und anderen Orten präsentierten sehr gute Beiträge und mitunter waren es nur wenige Punkte, die über die Platzierungen entschieden.

Leider fehlten in einigen Kategorien Konkurrenten. Die beiden Dabeler Büttenredner Lea und Wiebke beispielsweise waren sozusagen Alleindarsteller. Auch Anna Daubner und Anna Assenheimer, ebenfalls aus Dabel, waren beim Paarschautanz ab 16 Jahre nur gegen sich selbst angetreten. "Es war eine prima Veranstaltung, bestens organisiert, nur mehr Teilnehmer hätte ich mir gewünscht", sagte der Landeskarnevalpräsident Karl-Heinz Krüger. Nach seiner Meinung mangelt es an Geld und Zeit in vielen Vereinen.

Auch die Gastgeber aus der Mildenitzstadt nahmen erfolgreich in sieben Kategorien teil. Ihr Tanzmariechen Jenny erreichte in ihrer Gruppe ab 16 Jahre immerhin den zweiten Platz, in den anderen wurden dritte und vierte Plätze belegt.

Am Abend startete abschließend der Grand Prix der Karnevaljugend Mecklenburg-Vorpommerns. Dieser Part feierte ein kleines Jubiläum, denn er wird bereits zum fünften Mal durchgeführt. Das Besondere daran ist, dass hier keine Jury die Wertungen vornahm, sondern sich die Vereine gegenseitig bewerteten. Bis zu vier Punkte konnten die Vereine für die gezeigten Showtänze vergeben.

Neben den Gastgebern aus Goldberg nahmen Vereine aus Lübz, Sternberg, Banzkow sowie Neubrandenburg teil. Die Mildenitzstädter schickten ihre Showtanzgruppe MFG (Mit freundlichen Grüßen) mit dem Tanz "Artisten in der Manege" ins Rennen. Insgesamt 15 Punkte konnten sie von ihren Konkurrenten bekommen und das bedeutete den Sieg vor den Freunden aus Neubrandenburg und Banzkow.

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