zur Navigation springen
Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

12. Dezember 2017 | 13:23 Uhr

Lübz : Panzergranate in der Elde gefunden

vom

Erneut rückte am Mittwochnachmittag der Munitionsbergungsdienst in der Eldestadt Lübz an. Bei Baggerarbeiten zum Ausbau des alten Hafenbeckens hatte der Eigner der Lübzer Bootspension Steffen Mausolf wieder Munition gefunden.

svz.de von
erstellt am 30.Apr.2014 | 14:56 Uhr

Erneut rückte am Mittwochnachmittag der Munitionsbergungsdienst in der Eldestadt Lübz an. Bei Baggerarbeiten zum Ausbau des alten Hafenbeckens hatte der Eigner der Lübzer Bootspension Steffen Mausolf wieder Munition gefunden. "Diesmal ist es keine Übungsmunition, sondern eine scharfe 10-Zentimeter Panzergranate, durchaus nicht ungefährlich", so die Spezialisten des Bergungsdienstes, die Mausolf umgehend informierte. Es handelt sich um eine russische Bauart aus dem 2. Weltkrieg, die hier vermutlich in den letzten Kriegstagen im alten Hafenbecken entsorgt wurde. Auch einen Gewehrlauf und Stahlhelme aus Kriegszeiten wurden ausgebaggert. "Beim Ausbaggern direkt habe ich och nichts gemerkt, erst nach dem Abtrocknen des Schlamms und beim Sieben des Aushubs habe ich den brisanten Fund bemerkt", so Mausolf.

Erst Anfang April war hier eine Übungsbombe, ebenfalls aus russischen Beständen gefunden worden. Auch diese Bombe wird in Jessenitz fachgerecht entsorgt werden.

Steffen Mausolf, der das Gelände großräumig von der Stadt erworben hatte, rechnet durchaus noch mit weiteren Funden, denn er will das Hafenbecken wieder herrichten und damit für die Belebung des Schiffstourismus sorgen. Neben einer kleinen Marine werden auch die Bedingungen für die am Ort ansässige Bootspension verbessert.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen