Kuppentin/Dobbertin : Nordkirche hilft acht Orgeln

Für das Dobbertiner Orgelprojekt gibt es eine Zusatzförderung
Für das Dobbertiner Orgelprojekt gibt es eine Zusatzförderung

Der Kirchenkreis fördert die Reparatur für die Instrumente in Kuppentin und Dobbertin.

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07. Februar 2019, 12:00 Uhr

Acht Königinnen sollen schon bald wieder ihren vollen Klang entfalten können: Der Kirchenkreis Mecklenburg in der Nordkirche unterstützt in diesem Jahr die Reparatur oder die Reinigung von acht wertvollen Orgeln. Konkret geht es um die Instrumente in Neustadt-Glewe, Dütschow, Klütz, Zahrensdorf, Suckow, Kuppentin, Boizenburg und Sternberg, informiert Pressesprecher Christian Meyer. Die Gesamtkosten dafür werden auf knapp 250 000 Euro geschätzt. Der Kirchenkreis Mecklenburg beteiligt sich mit einem Drittel an den Kosten. Gleiches gilt für die Landesdenkmalpflege. Das letzte Drittel muss die jeweilige Kirchengemeinde aufbringen. Darüber hinaus soll die Klosterkirche Dobbertin eine neue Orgel bekommen, der Kirchenkreis stellt dort 25 000 Euro als Zuschuss bereit. Und der Bund fördert die Orgelsanierung in Neustadt-Glewe mit zusätzlichen 30 000 Euro. Dass in dieses Projekt Geld fließen kann, steht jetzt fest. Der Kirchenkreisrat stimmte der Orgelbauliste jetzt zu. Er folgte damit den Vorschlägen des Bauausschusses und des Orgelsachverständigen.

Die Hilfe bei der Instandsetzung der Orgeln hat eine große Bedeutung für die jeweilige Kirchengemeinde, aber auch eine kulturhistorische Dimension. Denn Mecklenburg gilt in Deutschland als die Region mit den meisten Orgeln des 19. Jahrhunderts. Und so sind unter den „Königinnen der Instrumente“, die in diesem Jahr saniert werden, fast alle aus der bedeutsamen Orgelbauperiode zwischen 1840 und 1918.

Der Kirchenkreisrat befasste sich zudem mit der Bauobjektliste 2019 für Kirchen und Pfarrhäuser im Kirchenkreis Mecklenburg. Da sind 100 Projekte zu finden, darunter Arbeiten an den Kirchen in Röbel, Blücher, Lohmen und Lübow. „Dafür stehen im laufenden Haushaltsjahr rund 16 Millionen Euro bereit“, so Kirchenkreisratsmitglied Frank Urbach.

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