Tag der Offenen Tür : Neues Löschauto für Goldberg

Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr Goldberg:  Zum Rahmenprogramm gehörten verschiedene Szenarien, hier z.B. ein Pkw-Unfall mit Verletzten. Fotos: michael-günther bölsche
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Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr Goldberg: Zum Rahmenprogramm gehörten verschiedene Szenarien, hier z.B. ein Pkw-Unfall mit Verletzten. Fotos: michael-günther bölsche

Die Feuerwehr Goldberg lud Besucher zum Tag der offenen Tür ein. Dabei wurde das neue Löschauto TLF 3000 vorgestellt. Auch die Jugendwehr bekam ihren „Auftritt“.

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15. September 2015, 11:00 Uhr

Mit einem Tag der offenen Tür haben die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Goldberg die offizielle Inbetriebnahme ihres neuen Tanklöschfahrzeuges (TLF 3000) gefeiert. Damit wird eine seit drei Jahren bestehende Lücke geschlossen, denn schon 2012 musste das damalige Tanklöschfahrzeug vom Typ W 50 ausgemustert werden. Es entsprach nicht mehr den Anforderungen, war technisch nicht mehr einwandfrei und wurde deshalb außer Dienst gestellt. Nun war guter Rat teuer, denn ein neues Fahrzeug war so schnell nicht in Sicht und die Finanzen mussten auch erst geklärt werden.

„Unser Dank gilt unserem vorherigen Wehrführer Ulf Maaß, der seit Jahren engagiert für ein neues Fahrzeug kämpfte und bei Behörden und zuständigen Stellen nicht locker ließ“, so der jetzige Wehrführer Daniel Kühne. Schließlich ging es auch um die Einsatzbereitschaft, die nicht mehr voll gewährleistet war. Die Goldberger Wehr hatte in den vergangenen Jahren kein eigenes Einsatzfahrzeug, das Wasser für einen nötigen Erstangriff an Bord hatte und musste daher auf das Diestelower Fahrzeug setzen.

Jetzt aber verfügen die Mildenitzstädter über ein hochmodernes Fahrzeug mit der neuesten Technik sowie 4000 Liter Wasser an Bord. „Allein dafür benötigten wir eine Sondergenehmigung vom Land, die uns letztlich auch erteilt wurde“, erinnert Kühne. Vor Ort bei der Firma Ziegler wurden noch einige Änderungen und Wünsche der Goldberger berücksichtigt und Anfang August konnte das Auto nach Goldberg überführt werden. Stolz präsentierten die Kameraden diese Errungenschaft und die aktuelle Technik an Bord. „Wir sind allen Beteiligten sehr dankbar“, sagte der Wehrführer. Immerhin wurden insgesamt knapp 300 000 Euro investiert, vom Landkreis Ludwigslust-Parchim kamen fast 78 000 Euro, vom Land knapp 92 000 Euro und 129 600 Euro hat die Stadt – trotz klammer Kassen – locker gemacht.

Neben der Besichtigung des neuen Autos standen einige Vorführungen auf dem Plan. Zum einen demonstrierten die Einsatzkräfte das Retten von Personen aus einem Pkw nach einem Verkehrsunfall und zum anderen den Einsatz bei einem Pkw-Brand. Die Nachwuchsabteilung, die Kameradinnen und Kameraden der Jugendfeuerwehr, präsentierten ihr Können, in dem sie ein brennendes Papphaus löschten. Dabei wurden Druckminderer und im Durchmesser kleinere Schläuche verwendet.

Die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr bedankten sich bei allen Helfern und Organisatoren für einen rundum gelungenen Tag.

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